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ADAC Procar: Qualifying Red Bull Ring - Leidinger und Griessner am schnellsten

Leidinger in Österreich schnell unterwegs

11.08.2013 (Speed-Magazin / ADAC Procar) In einem spannenden und vor allem engen Qualifying hatten am Ende Johannes Leidinger und Lokalmatador David Griessner die Nase vorn. Griessner legte seine Bestzeit gleich in der dritten gefahrenen Runde hin, während Leidinger erst nach dem Reifenwechsel im zweiten Stint die schnellste Zeit in der Klasse der Super2000 einfuhr.

Bei bestem Rennwetter mit deutlich kühleren Temperaturen als in den vergangenen Tagen und einer trockenen Strecke waren ideale Bedingungen für das Qualifying der Deutschen Tourenwagen Challenge des DMSB – ADAC PROCAR am Red Bull Ring gegeben.

In der Division 2 stellte David Griessner gleich zu Beginn des Zeittrainings auf der Strecke klar, dass er bei seinem Heimrennen starke Ambitionen hat, ganz vorne zu fahren. In der zweiten Runde fuhr er noch eine 1:54er Zeit, die er gleich in der darauffolgenden Runde korrigierte: Seine 1:53.371 min. konnte niemand in der Division 2 unterbieten und der Rookie konnte sich die letzten Minuten des Qualifyings relativ entspannt aus der Boxengasse ansehen.

Am nächsten an Griessner kam Wieder-Einsteiger Nils Mierschke heran, der am Red Bull Ring seinen Serien-Einstand gab und an den verbleibenden deutschen Läufen teilnehmen wird. Mit 1:54.466 min. war er allerdings über eine Sekunde langsamer als der junge Österreicher. Die drittschnellste Zeit fuhr der Weißrusse Yury Krauchuk. der Pilot des Glatzel Racing Team ließ sogar Teamkollege Ralf Glatzel hinter sich und fuhr mit 1:54.790 min. nah an Mierschke heran.

In der Division 1 bahnte sich früh ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen den beiden BMW-Piloten Jens Weimann und Johannes Leidinger an.  Johannes Leidinger, der sich selbst vor dem Qualifying eine Sollzeit von 1:42.500 min. auferlegt hatte, musste sich erst einmal von seiner bis dahin schnellsten Zeit in der dritten Runde verabschieden, da auf diese Weise das Verlassen der Strecke geahndet wird.

In der darauffolgenden Runde kam er mit 1:42.600 min. bereits ziemlich nah an die anvisierte Sollzeit heran, während auch Jens Weimann mit 1:42.788 min. jagt auf Leidingers Zeit machte. In der zweiten Hälfte des Qualifyings am Red Bull Ring ließ Weimann dann zunächst Leidinger eine Zeit vorlegen. Er selbst wartete noch in der Boxengasse auf eine günstige Gelegenheit, wieder auf die Strecke zu fahren. Als Leidinger mit 1:42.353 min. seine Wunschzeit um 1 ½ Hundertstel unterbot, ging auch Weimann ein zweites Mal auf Zeitenjagd und legte mit 1:42.548 min. nach, schaffte es aber nicht mehr, Leidingers Zeit zu unterbieten.


Stephan Carls


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