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ADAC Procar Nürburgring: Leidinger und Rinke bei ihren Heimspielen im Qualifying vorn

Johannes Leidinger Schnellster in der Division 1

04.08.2013 (Speed-Magazin.de / ADAC Procar) Nachdem sich der Nürburgring am Nachmittag wieder von seiner besten Seite zeigte, konnten die Piloten der Deutschen Tourenwagen Challenge des DMSB – ADAC PROCAR begleitet von Sonnenschein um 14.35 Uhr in ihr Zeittraining starten. Die schnellsten Zeiten in den beiden Divisionen fuhren Johannes Leidinger (Division 1) und Andreas Rinke (Division 2).

Das zweite freie Training am Vormittag versprach bereits ein spannendes Qualifying – und das bekamen die Zuschauer am Nürburgring auch zu sehen: In der Division 1 entschieden Zehntel über die Platzierung, in der mit zwölf Fahrzeugen stark besetzten Division 2 sogar Hundertstel.

Die beste Runde in der Klasse der Super2000-Boliden erwischte der Saarländer Johannes Leidinger.

Andreas Rinke Schnellster in der Division 2
Andreas Rinke Schnellster in der Division 2
© ADAC | Zoom
Mit seinen „Glücksreifen“ vom Sachsenring, die ihm bereits dort die Pole Position sicherten, legte er in seiner zehnten Runde mit 1:35.225 min. noch einmal nach: „Jens Weimann war auch noch einmal rausgefahren, so dass eine ordentliche Runde her musste, die habe ich dem Team dann geliefert“, so der 26-Jährige, der sich damit in die beste Ausgangslage für das morgige Rennen brachte: „Keine Frage, wir fahren auf Sieg. Das ist weniger eine Frage des Wollens als des Müssens, schliesslich muss ich ein paar Punkte auf den Führenden Weimann aufholen“, ergänzte er.
Nur rund eine Zehntel langsamer war Jens Weimann in seiner schnellsten Runde (1:35.326 min.), so dass morgen die beiden BMW 320 E90 von Johannes Leidinger und dem Schleswig Holsteiner Weimann nebeneinander ins Rennen gehen werden. Die drittschnellste Zeit (1:36.471 min.) fuhr der Schweizer Markus Huggler im BMW 320 E46.

An Spannung kaum zu überbieten war das Zeittraining in der Division 2. Doch auch dort hatte mit Andreas Rinke ein Fahrer mit Heimvorteil die Nase vorn. Der Koblenzer, der hier am Nürburgring im vergangenen Jahr sein erstes Rennen überhaupt fuhr, legte in der siebten Runde mit 1:45.399 min. die Messlatte hoch. „Das war einfach eine perfekte Runde. Zuvor hatte ich relativ viel Verkehr und habe genau auf dieser Runde gewartet. Jetzt will ich diese Position für das Rennen nutzen, da mir das im letzten Jahr nicht gelungen ist“, fasste Rinke zusammen. Der Zeit des Citroen-Piloten kam der Tabellenführer Ralf Glatzel im Ford Fiesta in seiner achten Runde mit 1:45.720 min. am nächsten, David Griessner (1:45.797 min.) und Yury Krauchuk (1:45.801 min.) setzten jedoch nur um wenige Hundertstel langsamere Zeiten.


ADAC / J.M


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