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ADAC Procar 2014: Interview mit Motorsportler Steve Kirsch - Ich geniesse es einfach!

Steve Kirsch: Meine Motivation ist gross!

18.01.2014 (Speed-Magazin.de / ADAC Procar 2014) Steve Kirsch ist Vieles: Renninstruktor, Testfahrer, Drifter, Renntaxifahrer und in erster Linie mit Haut und Haar Motorsportler. 

Lass uns kurz auf die vergangene Saison schauen. Du bist Dritter in der Gesamtwertung geworden. Ist das das Maximum, was du hast erreichen können und wie sieht es für 2014 aus?
[Kirsch, Steve]: Die letzte Saison 2013 war eine sehr gute für mich. Trotzdem hätte ich gern öfter weiter oben gestanden. Mit Platz 3 in der Gesamtwertung bin ich zufrieden, hoffe aber, dass in diesem Jahr mehr geht. Meine Motivation ist gross, schliesslich habe ich die Möglichkeit Motorsport betreiben zu können was sicher nicht selbstverständlich ist. Es macht mir unglaublich Spass auf der Strecke zu kämpfen und ich geniesse es einfach. Trotzdem will ich erfolgreich sein – auch in 2014!

Auch wenn du das Fahren sicher auf jeder Strecke geniesst, gibt es dennoch Präferenzen?

Steve Kirsch: Die letzte Saison 2013 war eine sehr gute für mich
Steve Kirsch: Die letzte Saison 2013 war eine sehr gute für mich
© ADAC | Zoom
[Kirsch, Steve]: Na klar! Ich freue mich auf zwei Rennen ganz besonders: Auf Zandvoort und natürlich den Sachsenring. Es ist bei beiden Strecken auch ganz einfach zu erklären: 2007 bin ich im Suzuki Swift Cup Holland in Zandvoort Meister geworden und daher habe ich eine besondere Beziehung zum Dünen-Kurs. Der Sachsenring ist meine Heimstrecke und von daher freue ich mich immer riesig auf die Rennen dort, auch wenn der Druck von allen Seiten höher ist. Vor allem in diesem Jahr, weil wir dort unser letztes Rennen der Saison fahren. Aber das macht den besonderen Reiz aus. Ich muss damit umgehen können und im Gegenzug gibt es nichts Schöneres als vor der Familie, Freunden und Sponsoren zu fahren.

Die perfekte Rennstrecke für dich kennen wir jetzt. Was ist für dich der perfekte Moment auf der Strecke?
[Kirsch, Steve]: Das ist, wenn ich als erster über die Ziellinie fahre. Es ist schwer zu beschreiben, aber dieses Gefühl, es den anderen gezeigt zu haben – da gibt es kaum etwas Besseres.

Man hört immer wieder von den verschiedensten Marotten, die im Fahrerlager gepflegt werden. Wie sieht es bei dir aus?
[Kirsch, Steve]: Eine richtige Marotte würde ich es nicht nennen, aber ich fahre niemals los ohne nicht noch einmal über das Armaturenbrett meines Minis gestreichelt zu haben.

Du bist schon einige Tourenwagen gefahren, was fasziniert dich speziell am Mini?
[Kirsch, Steve]: Der MINI ist und bleibt Kult: Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie anziehend so ein kleines Auto wirkt. Es spricht eine breite Zielgruppe an und das kommt ganz klar Partnern und Sponsoren zu Gute. Und auch wenn ich schon viele verschiedene und auch grössere und schnellere Tourenwagen gefahren bin, so ist mein Mini doch etwas Besonderes. Er wird zudem häufig unterschätzt und dass man mit „den Kleinen“ auch ganz grossen Motorsport betreiben kann, das haben wir in den letzten Jahren schon bewiesen.

Welche Frage stellst du dir selbst in Bezug auf den Motorsport?
[Kirsch, Steve]: Manchmal frage ich mich, warum gerade ich Motorsport betreiben darf. Die Antwort bekomme ich dann geliefert, wenn ich ganz oben auf dem Podest stehe!

Das letzte Wort gehört dir, was möchtest du den Fans noch mitteilen?
[Kirsch, Steve]: Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in der DTC/ADAC Procar und wünsche mir, dass uns unsere Fans aus den letzten Jahren weiter so grossartig unterstützen und für den Rest sorgen wir auf der Strecke. Fans sind immer gerne bei meinem Team Frensch Power gesehen und für eine kurze Sitzprobe im Rennmini ist meistens Zeit!


ADAC / J.M


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