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ADAC Procar 2013: Julia Trampert greift wieder an - Podestplätze sind anvisiert!

Julia Trampert als einzige Frau im Fahrerfeld in der Saison 2012

04.02.2013 (Speed Magazin) Als einzige Frau im Fahrerfeld 2012 hat Julia Trampert für Aufmerksamkeit gesorgt. Dassaber auf der Rennstrecke das Geschlecht nicht zählt, sondern gnadenlos gekämpft wird, hat sie erfahren und ihre Strategie für 2013 entsprechend angepasst. In gewohnter Umgebung des Liqui Moly Team Engstler und mit dem Ford Fiesta 1,6 16V steuert die Studentin Podestplätze an – im Rookie Cup und in der Gesamtwertung! 

Nach dem dritten Platz in der Rookie Wertung 2012 nutzt Julia Trampert ihre Chance und die 3000 Euro, die ihr die Platzierung einbrachte, um sich 2013 wieder einzuschreiben und ein weiteres Jahr im Tourenwagensport durchzustarten.

Die Saisonplanung steht, der Fiesta ist rennbereit im Allgäuer Rennstall von Engstler Motorsport und die angehende Grundschulpädagogin schaut mit einem guten Gefühl auf den bevorstehenden Saisonstart: „Das Zwischenmenschliche im Team ist mir wichtig und das passt bei uns sehr gut.

Julia Trampert greift wieder an
Julia Trampert greift wieder an
© ADAC | Zoom
Wir haben sehr gut harmoniert und ich freue mich auf ein weiteres Jahr in der Deutschen Tourenwagen Challenge des DMSB – ADAC PROCAR. Ich bin jetzt kein Neuling mehr, kenne mich aus und weissviel eher, worauf ich noch genauer achten muss“, erklärt Trampert.

Bei der Vorbereitung helfen ihr die Tipps und Tricks der Profis, die sie als Stipendiatin auf den Seminaren der ADAC Stiftung Sport bekommt genauso wie die regelmäßigen Sporteinheiten am Campus der Uni Landau. „Neben der körperlichen steht die mentale Vorbereitung derzeit bei mir im Mittelpunkt. Außerdem fahre ich so oft wie möglich Kart – auf der Rundstrecke oder mal einen Slalom. Das hilft auch, um die lange Zeit bis zum Saisonauftakt zu überbrücken. An diesem Wochenende nehme ich zum Beispiel an einem 5h-Rennen teil“, so die Saarländerin. Das ist für die 20-Jähriger natürlich ein willkommener Ausgleich zum Uni-Alltag, den sie derzeit bewältigt. „Zur Zeit unterscheiden sich meine Freitage enorm von einem Freitag auf der Rennstrecke. Statt freiem Training, Analyse der Session, Streckenbesichtigung und Teambesprechungen stehen derzeit Vorlesungen bis 18 Uhr auf meinem Zeitplan. Es wird also definitiv Zeit, dassdie Saison startet.“

Für das Jahr 2013 hat sie sich vorgenommen, auch weiter so gut es geht anderen mit „ihrem“ Motorsport zu helfen. Im vergangenen Jahr lud sie die Lebenshilfe St. Wendel an den Nürburgring ein, um den Menschen einen besonderen Tag zu bescheren. „Ich weiß, dasses ein großes Glück ist, dassich Motorsport betreiben kann. Ich teile das gerne und wenn ich anderen damit irgendwie eine Freude machen kann, ist das jede Mühe wert“, meint die Nachwuchspilotin.


ADAC / J.M


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