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Porsche Mobil 1 Supercup: Spike Goddard liefert gute Leistung bei erstem Porsche-Rennen in Monaco

Spike Goddard verbesserte sich stetig über das Wochenende

27.05.2015 (Speed-Magazin.de) Spike Goddard, der junge Australier, der den Nummer-15 Molitor Racing Systems Porsche fährt, schaffte in seinem ersten Porscherennen in Monte Carlo einen respektablen 15. Platz im Zieleinlauf. Der Grand Prix von Monaco ist eines der prestigeträchtigsten Formel-1 Rennen im Kalender und eines der berühmtesten Rennen weltweit, neben den 24-Stunden von Le Mans und den Indy 500.

Der Porsche Mobil 1 Supercup ist bereits seit 1993 fester Bestandteil des Rennkalenders und im Rahmenprogramm der Formel-1 in Monaco mit vor Ort. Im Gegenteil zu anderen Rennstrecken, geht dieser 3,34 kilometer-lange Stadtkurs an Wohnhäusern, Hotels und Casinos vorbei, bergauf und –a, durch einen Tunnel und am Hafen des kleinen mediterranen Fürstentums vorbei. Ähnlich wie andere Stadtkurse, ist auch Monaco sehr eng mit blinden Kurven, Kanaldeckeln und Straßenmarkierungen. Das sind nur einige der Gefahren, die ein Fahrer auf einer Runde meistern muss.

© Jasmin Müller | Zoom
Das Wochenende startete mit einem 45-minütigen Freien Training. Zu Beginn war die Strecke aufgrund eines Regenschauers noch recht nass und rutschig, doch bis zum Ende hin wurde dann der Kurs trocken. Spikes Ziel war es, sich Runde um Runde auf der Rennstrecke zu verbessern und so viele Runden wie möglich zu absolvieren. Er schaffte insgesamt 25 Runden und verbesserte seine Rundenzeiten um über 10 Sekunden. Spikes schnellste Rundenzeit war eine 1:40.286 und mit 2.9 Sekunden langsamer als der Schnellste ein 17ter Platz.

Das 30-minütige Qualifying fand am Freitagmorgen statt. Der Porsche-Fahrer ging auf die Strecke bei perfekten, sonnigen Bedingungen. Da Überholen auf dem engen Stadtkurs beinahe ein Ding der Unmöglichkeit ist, zählte das Ergebnis im Zeittraining hier umso mehr. „Es war schwierig eine freie Runde hinzubekommen, weil so viel Verkehr war“, so der Australier. „Aber die anderen Fahrer hatten mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Auf meinem zweiten Satz mit frischen Reifen hatte ich eine kleine Blockade als ich aus dem Tunnel kam und danach konnte ich nicht mehr attackieren.“ Spike erreichte Platz 16 mit einer Zeit von 1:37.798, die gerade mal zwei Sekunden langsamer war, als die des Pole-Manns.

© | Zoom
Am Sonntag morgen ging es für Spike von Startplatz 15 aus in das 16-Runden-Rennen. Der Australier erwischte einen schlechten Start und wurde bereits in der ersten Kurve vom Schweizer Jeffrey Schmidt überholt. Da auf der ersten Runde ein Fahrer vor ihm das Rennen beendete, gewann Spike dadurch einen Platz und rückte auf Platz 15 vor. Der Spanier Alex Toril kämpfte währenddessen mit Getriebeproblemen und fuhr versehentlich in das Heck des #15 Porsche. Spike kam als 15ter über die Ziellinie und setzte seine schnellste Rundenzeit auf der letzten Rennrunde. Mit einer 1:39.14 war er nur 1.6 Sekunden langsamer als sein Teamkollege Christian Engelhart, der die schnellste Rennrunde fuhr und als Vierter ins Ziel kam.

„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, auf dem Straßenkurs von Monte Carlo am Rennsonntag zu starten“, so der Australier. „Ich glaube nicht, dass ich in diesem Jahr auf einer anderen Rennstrecke noch mal so viel Spaß haben werde. Ich freue mich jetzt schon, im nächsten Jahr wieder zurückzukommen und wieder hier zu fahren.“

Ohne Pause geht es gleich weiter, denn am kommenden Wochenende findet der dritte Lauf zum Porsche Carrera Cup Deutschland am Lausitzring statt. „Die Strecke ist sehr interessant, denn wir fahren teils auf dem Oval, teils auf einer kurvigen Strecke innerhalb des Ovals. Ich freue mich schon sehr, am nächsten Wochenende wieder ins Auto steigen zu dürfen und hoffe, ich kann mich weiterhin verbessern.


Twenty8Two / JM


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