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Porsche Mobil 1 Supercup: Spike Goddard feiert Debüt in Barcelona

Steile Lernkurve nach einem soliden Rennen

11.05.2015 (Speed-Magazin.de) Für den Australier Spike Goddard war es bereits das zweite Wochenende nacheinander, an dem er ein Debüt feiern konnte. Nach dem Auftakt des Porsche Carrera Cup in Hockenheim vergangene Woche ging es für den jungen Australier nun bei dem ersten Rennen des Porsche Supercup in Barcelona weiter. 

Anfang des Jahres konnte Spike bereits seine ersten Erfahrungen auf dem Circuit de Catalunya sammeln, als er den Porsche 911 GT3 Cup zum ersten Mal auf der spanischen Rennstrecke testete. Nun ging es zum ersten Mal in einem starken, wettbewerbsfähigen Feld auf die Strecke. Zusammen mit seinem deutschen Teamkollegen Christian Engelhart, der langjährige Erfahrungen mit sich bringt, bildet Spike das Fahrerduo für Molitor Racing Systems. „Es ist für mich natürlich sehr gut, einen so erfahrenen Rennfahrer wie Christian an meiner Seite zu haben“, sagt Spike. „Wir haben uns schon viel über das Auto ausgetauscht und es hilft mir sehr, um alles besser und schneller zu verstehen.“

Grip-Probleme im Rennen verhindern weitere Positionskämpfe
Grip-Probleme im Rennen verhindern weitere Positionskämpfe
© Twenty8Two | Zoom
Spike konnte einige Runden im Freien Training abspulen, doch ein Rückstand von 2,5 Sekunde auf die Spitze reichte nur für den 23. Platz. Im Qualfiying konnten man die ersten Verbesserungen sehen, und mit nur noch 1,9 Sekunden Rückstand sicherte sich der Australier die 20. Startposition für das 14-Runden-Rennen am Sonntag.

Unter der spanischen Sonne bei sommerlichen 22°C starteten 28 Rennfahrer aus 13 Nationen in das erste Supercup Rennen der Saison. Die Ampeln schalteten auf Grün, Spike hatte einen guten Start und vermied die verschiedenen Unfälle um ihn herum. „Das Rennen lief ordentlich und ich hatte einen guten Start“, sagt der 22-Jährige, der als 17er das Rennen beendete. „Ich konnte einige überholen, aber ab der zweiten Runde kämpfte ich mit Grip-Problemen auf der Vorderachse. Daher konnte ich nicht mehr wirklich attackieren und um Positionen kämpfen. Sicherlich bin ich etwas enttäuscht, aber ich habe wieder viel gelernt über das Wochenende. Besonders was den Start angeht: ich weiß, ich muss in Zukunft nicht zu vorsichtig sein und kann ruhig etwas aggressiver auf den ersten Runden fahren.“

Nächste Woche geht es bereits weiter an den Nürburgring, wo im Rahmenprogramm des legendären 24-Stundenrennen das zweite Rennen des Porsche Carrera Cups stattfindet.

„Ich freue mich riesig auf das Rennen auf der Nordschleife“, sagt Spike. „Wir haben hier vor ein paar Wochen getestet, und die Rennstrecke ist wirklich einmalig, ich habe so etwas noch nie erlebt. Natürlich wird es nicht einfach für mich, weil ich immer noch viel lernen muss, aber das Wetter wird sicherlich auch eine Rolle spielen.“


Twenty8Two / JM


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