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12 Stunden Mugello 2017: Konrad Motorsport jubelt über dritten Platz in Mugello

20.03.2017 (Speed-Magazin.de) Beim 12-Stunden-Rennen in Mugello zeigte Konrad Motorsport eine beeindruckende Performance und fuhr auf Rang drei. Für das Team aus Verl saßen der Italiener Marco Mapelli, Giorgio Maggi aus der Schweiz und nach langer Zeit endlich mal wieder Teamchef Franz Konrad (Österreich) im Cockpit des türkisfarbenen Lamborghini Huracán GT3. „Jeder im Team hat eine tolle Leistung gezeigt und unser Lamborghini lief richtig klasse. Ich freue mich riesig, dass wir unsere Performance mit einem Platz auf dem Podium belohnen konnten“, sagte Teamchef Franz Konrad.

Durch ein überzeugendes Qualifying ging Konrad Motorsport von Startplatz drei ins Rennen. Nach dem Start am Freitag blieben die Abstände zwischen den ersten vier Fahrzeugen eng, doch Marco Mapelli konnte den dritten Rang erfolgreich verteidigen. Immer wieder zu überrundende Fahrzeuge sorgten für enge Verhältnisse und forderten vom 29-Jährigen höchste Konzentration.

Auf Platz drei liegend und mit Giorgio Maggi im Cockpit beendete Konrad Motorsport den ersten Lauf des 12-Stunden-Rennens. Der Lamborghini Huracán GT3 hatte zu dem Zeitpunkt bereits 108 Runden auf dem Mugello Circuit absolviert. Nach dem Re-Start am Samstag behauptete Maggi die dritte Position. Der 19-Jährige lag nach fünf gefahrenen Stunden sogar auf dem zweiten Rang.

Teamchef Franz Konrad hatte nur mit einem kurzen Einsatz gerechnet, musste aber einen kompletten Stint absolvieren. „Ich glaube, mein letztes Rennen in Mugello bin ich vor 40 Jahren gefahren. Dass ich mithalten konnte, war schon ein cooles Gefühl“, sagte ein freudestrahlender Konrad. Nochmal spektakulär wurde es rund 20 Minuten vor Schluss: Auf Platz vier liegend gelang Mapelli eine überragende Aufholjagd, die der Italiener mit einem tollen Überholmanöver krönte. Nach 321 gefahrenen Runden freuten sich alle über den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Das 12-Stunden-Rennen in Mugello ist Teil der 24H SERIES by Hankook. Beim Event in der Toskana standen 54 Fahrzeuge aus acht Klassen mit Fahrern aus 21 Nationen auf der Nennliste. Während die ersten vier Stunden des Langstreckenrennens am Freitag gefahren wurden, fanden die übrigen acht Stunden am Samstag statt.

Bereits dieses Wochenende ist Konrad Motorsport wieder im Einsatz: Am 25. März startet das Team mit dem türkisfarbenen Lamborghini Huracán GT3 beim ersten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring.

Konrad Motorsport / DW

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