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Mercedes Fahrerlager-Geschichten – Maro Engel: „Jetzt heißt es für uns in Bathurst: Voller Angriff!“

01.02.2017 (Speed-Magazin.de) Der Januar gehört den Langstrecken-Klassikern: Nach dem Auftakt in Dubai und dem 24-Stunden-Highlight in Daytona geht es an diesem Wochenende direkt weiter zum 12h-Rennen von Bathurst.

Von Daytona nach Bathurst: Aufregende Zeiten für Maro Engel: Am vergangenen Donnerstag bestätigte das Mercedes-AMG DTM-Team seine Rückkehr in die DTM. Kurz darauf saß er beim legendären 24-Stundenrennen in Daytona am Steuer eines Mercedes-AMG GT3. „Leider hatten wir etwas Pech beim Boxenstopp und in der Nacht die ein oder andere Berührung“, sagte Maro, der gemeinsam mit Tristan Vautier, Kenny Habul und Boris Said Platz 18 belegte. „Ohne Glück hast du bei einem 24-Stunden-Rennen einfach keine Chance.“ Umso besser, dass Maro schon am kommenden Wochenende beim 12h-Rennen von Bathurst die nächste Gelegenheit für ein gutes Ergebnis erhält. Übrigens: Mit DTM-Rekordchampion Bernd Schneider und Mathias Lauda sind auch noch zwei weitere ehemalige Mercedes-AMG DTM-Fahrer in Australien im Einsatz.

© Daimler | Zoom
Herzschlagfinale: Mercedes-AMG Motorsport feiert einen gelungenen Auftakt in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Beim Einstand in der wichtigsten nordamerikanischen Sportwagen-Serie erreicht Riley Motorsports – Team AMG den dritten Platz in der GTD-Klasse. Adam Christodoulou (GBR), Mario Farnbacher (GER), Jeroen Bleekemolen (NED) und Ben Keating (USA) teilten sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #33 des US-Teams im prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen in Daytona. Bis zum Rennende nach 634 Runden kämpfte das Quartett in der 55. Auflage auf dem traditionsreichen Daytona International Speedway um den möglichen Sieg in der GTD-Klasse, in der Fahrzeuge nach dem internationalen GT3-Reglement startberechtigt sind. Lediglich 5.579 Sekunden Rückstand standen am Ende auf den Sieger des 24-Stunden-Rennens auf der Uhr. Der Zweitplatzierte hatte sogar nur 0.293 Sekunden Rückstand und die ersten fünf Fahrzeuge überquerten innerhalb von knapp neun Sekunden die Ziellinie: ein echtes Herzschlagfinale.

Auf nach Bathurst: Ein Langstreckenklassiker reiht sich an den Nächsten. Vom 3. bis 5. Februar findet das 12-Stunden-Rennen von Bathurst auf dem Mount Panorama Circuit in Australien statt. Drei Mercedes-AMG GT3 gehen in Down Under an den Start: das Mercedes-AMG Team STM/HTP Motorsport mit der Startnummer #22, HTP Motorsport #83 und Hogs Breath Café #61. Unterstützt werden die Teams unter anderem von DTM-Fahrer Maro Engel und dem fünfmaligen DTM-Champion Bernd Schneider, der in Bathurst 2013 bereits gewinnen konnte. Zusammen mit Craig Baird und Shane van Gisbergen befinden sich drei ehemalige Bathurst-Gewinner im Fahrerkader von Mercedes-AMG. Seit 2012 konnte Mercedes-AMG – bisher noch mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 – einen Sieg, zwei zweite und einen dritten Platz auf dem Mount Panorama verbuchen. In diesem Jahr feiert der Mercedes-AMG GT3 seinen Einstand beim prestigeträchtigen Start in die australische Motorsport-Saison.

© Daimler | Zoom
Beast of the Green Hell: Eine weitere Premiere feiert der Mercedes-AMG GT R, der kurz vor dem Jahreswechsel auf der Nürburgring-Nordschleife bei einer von „sport auto“ durchgeführten Testfahrt die schnellste Rundenzeit erzielen konnte – mit 7.10,9 Minuten war die neue Speerspitze des AMG Modellangebots in der „Grünen Hölle“ schneller als jeder im Fachmagazin bislang getestete Straßen-Sportwagen. Bernd Schneider wird das „Beast of the Green Hell“ nun im Rahmen von Demonstrations-Runden auch zum ersten Mal über den 6,213 Kilometer langen Mount Panorama Circuit fliegen lassen. Zudem stellt die Performance Marke aus Affalterbach mit dem Mercedes-AMG C63 S im dritten Jahr in Folge das Safety Car für die Veranstaltung.

3 Fragen an Maro Engel

Vom 24-Stundenrennen in Daytona geht es für dich direkt weiter zum 12-Stundenrennen von Bathurst. Wie sehen deine Erwartungen aus?

Maro Engel: Die Langstreckenrennen in Dubai, Daytona und Bathurst sind für mich ein fantastischer Start in das Jahr. In Daytona lief es leider nicht so gut. Jetzt heißt es für uns an diesem Wochenende in Bathurst: Voller Angriff! Das Rennen ist sehr fordernd und um es zu gewinnen, muss absolut alles genau stimmen. Dennoch ist es unser Ziel, dort den Sieg einzufahren.

Wie fielen die Reaktionen auf die Ankündigung deines DTM-Comebacks aus?

© Daimler | Zoom
Maro Engel: Ich habe sehr viele positive Reaktionen erhalten. Sowohl von Kollegen als auch von Freunden und Fans. Der eine oder andere war auch ein wenig überrascht. Es ist durchaus auch ein gutes Gefühl, dass wir mit dieser Nachricht einige Leute überraschen konnten. Die DTM ist eine große Herausforderung. Seit meinem letzten DTM-Rennen hat sich die Rennserie weiterentwickelt. Die Arbeitsweise ist noch professioneller geworden und jedes Detail wurde verbessert. Wir dürfen uns sehr auf 2017 freuen. Mehr Leistung, ein bisschen weniger Abtrieb, neue Reifen: Die DTM hat genau den richtigen Weg eingeschlagen. Diese Änderungen machen nicht nur uns Fahrern mehr Spaß, sie bieten auch den Zuschauern mehr geile Rennaction. Das wollen wir in der DTM sehen. Wir Fahrer wollen uns miteinander auf der Strecke duellieren und spannende Zweikämpfe liefern.

Auf Zweikämpfe gegen welchen Teamkollegen oder welchen Konkurrenten freust du dich 2017 am meisten?

Maro Engel: Mit Edoardo habe ich mir schon viele Duelle in Macau geliefert. Entsprechend freue ich mich natürlich darauf, diese Zweikämpfe in der DTM fortzuführen. Aber am Ende des Tages ziehen wir an einem Strang, da wir nun als Teamkollegen für Mercedes-AMG antreten. Das steht an erster Stelle. Es gibt aber noch einige andere Jungs, die ich noch sehr gut kenne, zum Beispiel Bruno Spengler und Matthias Ekström. Mit beiden geht es immer gut zur Sache und bisher sind die Duelle gegen sie für mich auch immer sehr positiv verlaufen.

Social Media News

#Danke: Vor dem Start in die neue DTM-Saison gilt es, sich von vier Fahrern zu verabschieden, die in den vergangenen Jahren erfolgreich für das Mercedes-AMG DTM-Team ins Lenkrad gegriffen haben. Maximilian Götz, Daniel Juncadella, Felix Rosenqvist und Christian Vietoris stellen sich in diesem Jahr anderen Herausforderungen. Vielen Dank für euren Einsatz und alles Gute für die Rennsaison 2017!


Daimler / JM


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