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24-Stunden Daytona 2016: Sportwagen-Pilot Stefan Mücke mit Rennpremiere im Ford GT

Sportwagen-Pilot Stefan Mücke mit Rennpremiere im Ford GT

30.01.2016 (Speed-Magazin.de / 24h Daytona) Jetzt ist es so weit: Sportwagen-Pilot Stefan Mücke bestreitet am Wochenende (30./31. Januar) die lang ersehnte Rennpremiere im neuen Ford GT. Der Berliner, der seit Anfang des Jahres Ford-Werksfahrer ist, wird zusammen mit dem Australier Ryan Briscoe und dem Briten Richard Westbrook den mehr als 500 PS starken Renner, der von einem 3,5 Liter V6 Ford EcoBoost-Mittelmotor mit Bi-Turbo-Aufladung angetrieben wird, mit der Startnummer 67 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona Beach für das Team Ford Chip Ganassi Racing pilotieren.

Stefan Mücke ist auf der 5,73 Kilometer (3,56 Meilen) langen Piste in Florida, zu der auch ein Steilwandkurven-Abschnitt gehört, zum dritten Mal dabei. 2014 bei seiner Premiere gab es für ihn im Aston Martin Vantage Rang 8 in der Klasse GT Le Mans, im vergangenen Jahr Platz 6, jeweils nach technischen Problemen am Auto.

„Diesmal hoffe ich schon auf einen Platz auf dem Podest. Ich kann es kaum erwarten, im wunderschönen und starken Ford GT meine Runden zu drehen und freue mich riesig auf den berühmten Langstrecken-Klassiker in Daytona. Das Rennen, die Strecke und das ganze Ambiente sind einfach faszinierend beim zweitwichtigsten 24-Stunden-Rennen nach Le Mans“, erklärte Stefan Mücke kurz vor seinem Flug in die USA am frühen Dienstagmorgen (26. Januar). „Ich hatte schon beim Test-Wochenende Anfang des Monats die Gelegenheit, das Auto in Daytona zu bewegen. Ich habe mich in dem Ford-Renner gleich wohl gefühlt und einen guten Eindruck gewonnen. Ich denke, wir können in unserer Klasse eine gute Rolle spielen, wenn wir gut durchkommen.“

Daytona ist für den 34-jährigen Berliner zugleich eine gute Einstimmung auf die Motorsport-Saison 2016, in der er im Ford GT komplett in der FIA World Endurance Championship (WEC) in der GTE Pro Klasse sowie bei einigen weiteren GT-Rennen für sein Team Ford Chip Ganassi Racing am Start sein wird. Zur Langstrecken-Weltmeisterschaft, die am 17. April im englischen Silverstone beginnt, gehört auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Juni als Highlight. „Und in diesem Jahr kommt ein bedeutender Aspekt hinzu. Ford kehrt 50 Jahre nach dem historischen Dreifacherfolg in Frankreich zum bedeutendsten Autorennen der Welt zurück – und ich bin dabei ein Teil der Mannschaft. Das macht mich stolz. Dort einen Sieg einzufahren, wäre die Krönung“, sagt Stefan Mücke.


Redaktionsbüro Hanke


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