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24 Stunden Daytona 2016: Fünf DTM-Piloten beim 24h-Rennen in Daytona

Das erste grosse Traditionsrennen des Jahres steht kurz bevor

28.01.2016 (Speed-Magazin.de / 24h Daytona 2016) Das erste grosse Traditionsrennen des Jahres steht kurz bevor: Am 30. Januar fällt der Startschuss zum 24h-Rennen in Daytona. Die 54. Auflage auf dem rund vier Kilometer langen Oval mit seinen stark überhöhten Steilkurven übt auf Motorsportler aus aller Welt nach wie vor eine grosse Anziehungskraft aus. Am letzten Januar-Wochenende treffen in den USA unter anderem aktuelle auf ehemalige DTM-Piloten. So werden sich die BMW-Piloten Bruno Spengler, Augusto Farfus, Maxime Martin und Marco Wittmann im neuen BMW M6 GT3 beziehungsweise GTLM auf die Strecke begeben. Audi-Pilot Mike Rockenfeller, der das Rennen im Jahr 2010 gewinnen konnte, geht unterdessen fremd und versucht sein Glück in einer Corvette C7.R.

„Ich bin das erste Mal mit diesem Team hier am Start. Ich konnte mich in den Testfahrten aber bereits an alles gewöhnen“, sagt Rockenfeller, der gemeinsam mit Antonio Garcia und Jan Magnussen in der Klasse GT Le Mans bestehen möchte. Im Vorjahr saß er noch in einem Prototypen des amerikanischen Herstellers und kämpfte um den Gesamtsieg. Diesmal wird er in der langsameren Klasse häufiger in den Rückspiegel schauen müssen. „Es macht unheimlich viel Spaß mit diesem Auto zu fahren. Im Gegensatz zum DTM-Auto ist die Corvette schwerer und hat mehr Leistung. Die Topspeed ist höher, der Abtrieb geringer, weshalb sich das Auto mehr bewegt. An die Rundenzeit eines DTM-Wagens kommt dieser klassische GT-Renner aber nicht heran“, sagt Rockenfeller. „Ich freue mich auf ein geiles Rennen und hoffe, dass wir um den Klassensieg mitfahren können.“

Konkurrenz bekommt er von Farfus und Spengler, die gemeinsam mit dem ehemaligen DTM-Piloten Dirk Werner und Bill Auberlen im BMW M6 GTLM sitzen werden. Für den Kanadier Spengler ein besonderes Erlebnis. Im Vorjahr bestritt er in derselben Teamkonstellation in Daytona das erste 24h-Rennen seiner Karriere.  „Am Samstag gehe ich zum dritten Mal bei einem 24h-Rennen an den Start - bin also immer noch recht unerfahren in dieser Disziplin“, so Spengler. „Besonderes die Steilkurven hier haben es in sich. Mit den Fahrten in der Nacht habe ich eigentlich keine Probleme. Aufgrund der Beleuchtung hier ist es eigentlich immer taghell und außerdem sorgt das Adrenalin dafür, dass man nicht müde wird. Im Vorjahr habe ich gar nicht geschlafen.“ Gemeinsam mit Auberlen, Werner und Farfus überquerte er 2015 als Zweiter in der Klasse die Ziellinie. „Ich freue mich sehr mit dem neuen M6 hier zu starten. Das ist ein tolles Rennen, dass wir dieses Mal gewinnen wollen“, sagt Farfus, der zum dritten Mal in Folge in Daytona an den Start geht.

Marco Wittmann und Maxime Martin starten in der GT Daytona-Klasse mit einem BMW M6 GT3. Der DTM-Champion von 2014 teilt sich mit Ashley Freiberg, Jens Klingmann und Bret Curtis ein Cockpit, Martin mit Michael Marsal, Markus Palttala und Jesse Krohn. Wittmann: „Das ist meine Rennpremiere in den USA. Ich freue mich riesig. Es wäre ein Traum, diese Premiere mit einem Sieg zu feiern.“ Wittmann und seine DTM-Kollegen werden es auf der Strecke mit zahlreichen ehemaligen DTM-Piloten zu tun bekommen. Mit am Start sind unter anderem Lucas Luhr, Mathias Lauda, Frank Stippler, Pierre Kaffer, Jeroen Bleekemolen, Renger van der Zande, Joey Hand, Stefan Mücke, Patrck Huisman, Alexandre Premat, Maro Engel und Marcel Fässler.
 


DTM / DW


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