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12 Stunden Sebring: Auberlen und Edwards fahren auf die Plätze eins und zwei

BMW M6 GTLM in Sebring erstmals auf der Poleposition

19.03.2016 (Speed-Magazin.de / 12h Sebring) Starke Vorstellung vom BMW Team RLL im Qualifying für das 12-Stunden-Rennen von Sebring (US): Bill Auberlen (US) sicherte sich dank einer Zeit von 1:58,402 Minuten am Steuer des BMW M6 GTLM mit der Startnummer 25 die Poleposition in der GTLM-Klasse. Nur 0,190 Sekunden dahinter folgte sein Teamkollege John Edwards (US) im Auto mit der Nummer 100, das den zweiten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) damit vom zweiten Rang in Angriff nehmen wird.

In seinem erst zweiten Qualifying in der IWSC feierte der BMW M6 GTLM die erste Poleposition. Für das BMW Team RLL war es zugleich die erste Pole seit dem Rennen in Laguna Seca (US) 2015. Auberlen hatte zuletzt in Long Beach (US) 2015 den ersten Startplatz erreicht, auch damals stand Edwards hinter ihm auf Rang zwei. Auberlen wird sich im Rennen mit Dirk Werner (DE) und BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler (CA) im Cockpit der Startnummer 25 abwechseln. Edwards tritt am Samstag an der Seite von Lucas Luhr (DE) und Kuno Wittmer (CA) an.

Starke Vorstellung vom BMW Team RLL im Qualifying für das 12-Stunden-Rennen von Sebring
Starke Vorstellung vom BMW Team RLL im Qualifying für das 12-Stunden-Rennen von Sebring
© BMW Motorsport | Zoom
Auch das Team von Turner Motorsport erlebte ein erfolgreiches Qualifying in Sebring. Lange lag BMW Werksfahrer Jens Klingmann (DE) im BMW M6 GT3 mit der Nummer 96 an der Spitze des GTD-Feldes. Erst in den letzten Sekunden des Zeittrainings wurde er mit einer Zeit von 2:02,660 Minuten noch auf Rang drei verdrängt. Dennoch haben Klingmann und seine Teamkollegen Ashley Freiberg (US) und Bret Curtis (US) damit eine exzellente Ausgangsposition für das Rennen.

Das Schwesterauto mit der Nummer 97 kam mit Markus Palttala (FI) am Steuer auf den neunten Rang. Der Finne teilt sich das Cockpit im Verlauf des 12-Stunden-Klassikers mit BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) und Michael Marsal (US).

Die 64. Ausgabe der 12 Stunden von Sebring wird am Samstag um 10.40 Uhr gestartet (15.40 Uhr MEZ).

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL):

„Das war ein guter Start, aber morgen wird es ganz sicher auch so noch ein hartes Rennen. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Vor diesem Qualifying mussten wir hart arbeiten, denn am morgen gab es noch ein Problem mit der Kupplung. Dann haben wir aber alles super hinbekommen. Mit solch einem Ergebnis ist man natürlich sehr zufrieden. Allerdings geht es da draußen sehr eng zu. Aber wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition und müssen morgen genauso weitermachen.“

Bill Auberlen (BMW M6 GTLM, Startnummer 25, Poleposition):

Auberlen sicherte sich dank einer Zeit von 1:58,402 Minuten die Poleposition
Auberlen sicherte sich dank einer Zeit von 1:58,402 Minuten die Poleposition
© BMW Motorsport | Zoom
„Es ist schon verrückt: Vor dem Qualifying bin ich an diesem Wochenende lediglich drei Runden hier gefahren. Ich habe die Jungs gefragt: ‚Seid ihr sicher, dass ich im Qualifying antreten soll?’ Alle haben zugestimmt und meinten, dass ich das ja schon 1000 Mal so gemacht habe. Sie haben alle an mich geglaubt. Allerdings hätten dies auch meine Teamkollegen geschafft, denn jeder von ihnen ist extrem schnell. Wir haben ein tolles Auto und haben eine Menge verbessert. Jetzt brauchen wir das nötige Glück, um ohne Probleme durch das Rennen zu kommen. Ich bin top-motiviert, mit unserem neuen Auto, dem BMW Team RLL und Michelin hier ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Das wäre dann ein unglaubliches Wochenende.“

John Edwards (BMW M6 GTLM, Startnummer 100, Platz zwei):

„Um ehrlich zu sein, bin ich nach dem Training gestern in der Hitze etwas überrascht, dass wir hier mit zwei Autos in der ersten Startreihe stehen. Das zeigt, was die Jungs von Donnerstag auf Freitag geleistet haben. Sie haben das Auto angepasst und alles analysiert, damit wir heute eine gute Basis haben. Trotzdem bleibt die große Herausforderung für morgen, die langen Stints bei heißen Bedingungen gut zu überstehen. In der Nacht haben wir aus meiner Sicht das beste Auto. Wenn wir es also schaffen, bei Anbruch der Dunkelheit irgendwo zwischen Platz drei und fünf zu liegen, dann ist da wirklich eine Chance auf den Sieg.“


BMW Motorsport / DW


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