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Max Zellhofer hat für BP Ultimate Rallye Lust auf mehr bekommen

Nach dem 2WD-Sieg im Rebenland ist der Amstettner in Wolfsberg der Gejagte

06.04.2012 (Speed-Magazin) „Der Teamchef packt sein Werkzeug aus, er bringt den Suzuki Super 1600 nach der langen Winterpause wieder etwas unter das Rallye-Volk“, unter dieser Devise stand das Antreten von Max Zellhofer mit Co. Andre Kachel bei der neu geschaffenen Rebenland Rallye, vor 14 Tagen in Leutschach (Südsteiermark).

Nun was ursprünglich als nette Ausfahrt in der Südsteiermark gedacht war, entwickelte sich bereits nach dem Verlassen des Startbereichs zum Kampf gegen die geschlossene Armada der anderen sehr starken 2WD-Konkurrenten. Härtester Gegner war anfänglich Hannes Danzinger, der sich um mehr als 30 Sekunden absetzen konnte, aber am zweiten Tag nach einem Ausritt aufgeben musste. Damit war nach Kampf gegen den Slowenen Marko Jeram und die Italiener Zanon und Fornasiero der Weg zum Sieg für Zellhofer frei.

Aber alle Genannten plus Daniel Wollinger und Christoph Leitgeb werden im Lavanttal wieder am Start sein und versuchen, Max Zellhofer die momentane Führung in der Österreichischen Staatsmeisterschaft der 2WD-Wertung abzuknöpfen. Schon allein dieser Umstand stachelt Max Zellhofer besonders an: „Vorerst ist wichtig, ich habe meine Grippe auskuriert. Dann sitzt mit Andre Kachel wieder ein absoluter Könner neben mir, auf den ich voll vertrauen kann. Unser Super 1600 ist absolut konkurrenzfähig, das hat schon im letzten Jahr Hermann Neubauer bewiesen. Wichtig wird es sein, eine möglichst fehlerlose Rallye zu fahren, dann könnte am Ende neuerlich ein gutes Resultat herausschauen. Eines ist jedenfalls sicher, ich habe nach der Rebenland Rallye jetzt Lust auf mehr bekommen.”

Eine Premiere im Suzuki Super 1600 feiert im Lavanttal der 37-jährige Elektrotechnikingenieur Michael Böhm mit seiner Beifahrerin Vera Hinteramskogler. Er hatte im Rebenland das Pech, dass sein Fiat Abarth bei einem spektakulären Abflug in einen Weingarten, ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Damit war es nicht mehr möglich, den Wagen rechtzeitig bis zur BP Ultimate Rallye fertig zu stellen: „Ich habe daher sehr dringend als Ersatz ein Auto gesucht, mit dem man in der 2WD-Wertung Punkte machen kann. Nach einigen Gesprächen hat mir Max Zellhofer die Möglichkeit geboten, den zweiten Suzuki Super 1600 bei den nächsten drei Rallyes einzusetzen. Für diese einmalige Möglichkeit möchte ich mich bei Abarth und Suzuki für das Verständnis besonders bedanken. Natürlich habe ich keine Möglichkeit den Wagen vorher zu testen. Ich werde daher etwas vorsichtiger in die Rallye starten und erst dann, wenn ich mich sicher fühle, auf Zeitenjagd gehen.”