Testfahrten geben vielversprechenden Vorgeschmack auf heißen NEC Formel Renault Saison
03.06.2009 Der Sommer kann kommen: Die offiziellen Testfahrten in Oschersleben beendeten am vergangenen Montag die rund einmonatige Pause im Northern European Cup Formula Renault 2.0 (NEC FR 2.0). Zum ersten Mal nach dem Gastspiel beim „Hockenheim Historic“ Ende April trat ein Großteil des Teilnehmerfeldes wieder zum gemeinsamen Kräftemessen an. Insgesamt 18 Formel Renault-Piloten und ihre Teams nutzten die Gelegenheit, sich bei idealen Bedingungen auf die bevorstehenden Läufe im finnischen Alastaro und in Oschersleben vorzubereiten.
In weniger als vier Wochen nach den Saisonläufen drei und vier in Hockenheim durften konnten sich die NEC Formel Renault 2.0-Piloten wieder hinter die Lenkräder ihrer Formel-Boliden klemmen. 18 Fahrer trafen sich am vergangenen Montag zu offiziellen Testfahrten in der Motorsport Arena Oschersleben. Bei Temperaturen von bis zu 28 Grad läuteten sie dabei im wahrsten Sinne des Wortes den „heißen“ Sommer im NEC FR 2.0 ein. Nach einem Abstecher ins finnische Alastaro zu weiteren Testfahrten und den Saisonläufen fünf und sechs (10. bis 14. Juni) kehren Teams und Fahrer bereits eine Woche später für das vierte Rennwochenende der Saison nach Oschersleben zurück.
„Der Testtag in Oschersleben erwies sich als rundum gelungene Veranstaltung“, fasst Ralph Weishaupt, Projektleiter Formelsport bei Renault MotorSport, das Geschehen am Montag zusammen. „Das lage neben den idealen Strecken- und sommerlichen Wetterbedingungen auch an der hohen Leistungsdichte. So lagen die schnellsten Zehn bei ihren Bestzeiten innerhalb weniger als 1,5 Sekunden. Die Jungs scheinen heiß zu sein auf den weiteren Saisonverlauf und können die nächsten Rennwochenenden kaum erwarten.“
Die Bestzeit markierte Kevin Magnussen, der die 3,667 Kilometer lange Strecke in 1.25,534 Minuten umrundete. Damit distanzierte der 16-jährige Däne seinen Motopark Academy-Teamkollegen António Félix da Costa um 0,175 Sekunden. Drittschnellster wurde Koiranen Bros.-Pilot Toomas Heikkinen (1.26,250 min). Kevin Magnussen war übrigens nicht nur der flotteste Fahrer – er zählte mit 61 gefahrenen Runden auch zu den fleißigsten. Öfter passierte nur Dominik Brinkmann die Start-Ziel-Linie (64 Rd.).
Francoise McKee

















