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Formel 1: Unfall mit Sutil beendete Heidfelds F1 Rennen in Singapur und seine Rekordfahrt

Robert Kubica:

30.09.2009 Im zweiten Nachtrennen der Formel 1 Geschichte belegte Robert Kubica Platz acht und holte im ereignisreichen Grossen Preis von Singapur einen WM-Punkt für das BMW Sauber F1 Team. Für Nick Heidfeld war das Rennen nach 20 Runden gelaufen, als ihm der Force India Pilot Adrian Sutil ins Auto fuhr. Dieser Unfall beendete eine eindrucksvolle Serie: Heidfeld hatte zuvor 34 Mal in Folge die Zielflagge gesehen und war sogar 42 Mal in Folge klassifiziert. Beides ist Rekord. 

Robert Kubica (Platz 8): „Das war ein sehr hartes Rennen. Ich hatte Pech mit der Safety Car Phase, weil ich kurz vorher tanken war. So habe ich einige Plätze verloren. Außerdem hatten wir große Probleme mit den abbauenden Hinterreifen, deshalb waren die letzten zehn oder 15 Runden meiner Stints sehr langsam. Speziell Im letzten Rennabschnitt musste ich meine Position extrem hart verteidigen. Unterm Strich muss ich sagen, ich habe noch nie so hart für einen Punkt kämpfen müssen.”
 

Formel 1: Unfall mit Sutil beendete Heidfelds F1 Rennen in Singapur und seine Rekordfahrt
Als Letzter das Rennen aufnehmen wegen Untergewichts im Qualifying - unverschuldeter Unfall im Rennen: Das F1 Rennwochenende in Singapur war für BMW Sauber Pilot Nick Heidfeld zum vergessen

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© mspb

Nick Heidfeld (Unfall): „Für mich war es eindeutig Adrian Sutils Fehler. Ich habe es sowohl aus der ersten Reihe als auch später im Fernsehen gesehen. Er hat sich rückwärts rausgedreht und fuhr dann einfach vorwärts wieder los auf die Strecke und in mein Auto. Das kann man einfach nicht machen. Ich hatte keine Chance, den Unfall zu vermeiden. Ich war Letzter mit viel Sprit an Bord. Das Tempo am Ende des Feldes war ziemlich langsam, und ich hatte früh begonnen, Sprit zu sparen, weil Überholen unmöglich war. Obwohl meine Chancen denkbar gering waren, ist es trotzdem ärgerlich, wegen eines so dummen Zwischenfalls nicht ins Ziel zu kommen.“
 
Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein ordentliches Stück Arbeit für einen Punkt. Durch den Start aus der Boxengasse war klar, dass Nick mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun haben würde. Leider wurde er durch einen unverschuldeten Unfall dann komplett aus dem Rennen genommen. Robert hatte zum wiederholten Mal Pech, als das Safety-Car unmittelbar nach seinem ersten Boxenstopp herauskam. Dadurch hat er einige Positionen verloren. Was wir mitnehmen, ist die gesteigerte Leistung aus dem Qualifying. Es geht nun darum, das Potenzial des stark modifizierten Autos voll zu erschließen.“
 
Willy Rampf (Head of Engineering): „Bei Nick war die Ausgangslage aufgrund seines Starts aus der Boxengasse sehr schwierig. Der unverschuldete Unfall hat sein Rennen dann endgültig vorzeitig beendet. Robert hat am Start Boden verloren. Anschließend konnte er diesen zunächst nicht wieder gut machen, weil unser Renntempo verglichen mit dem Qualifying heute schlecht war. Er hat zudem früh über abbauende Reifen-Performance geklagt. Am Ende wurde er für seine Bemühungen doch noch mit einem Punkt belohnt, den er insbesondere in den letzten Runden hart verteidigen musste.“


Jean-Pierre Stewart / bmw

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