DTM: Nachgefragt bei Brands Hatch Sieger Martin Tomczyk
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06.09.2011 (Speed-Magazin) Mit seinem dritten Saison Sieg holte sich Martin Tomczyk in Brands Hatch die DTM Meisterschaftsführung. Der Deutsche führt das Klassement einen Punkt vor Mercedes Konkurrent Bruno Spengler an. Im Interview spricht Tomczyk über das verregnete Rennen in Brands Hatch, seinen Sieg und schaut auf die DTM in Oschersleben voraus...
Frage: In der Startaufstellung zum DTM-Rennen in Brands Hatch fing es an zu regnen. Haben Sie sich gefreut oder nicht?
Martin Tomczyk: Das war mir eigentlich egal. Ich weiß, dass mein Audi im Regen gut ist, dass er im Trockenen gut ist. Mir war es also wirklich egal. Vielen anderen aber offenbar nicht... Bei der Abstimmung haben wir auf Erfahrungswerte gesetzt. Danke ans Team. Es hatte die richtigen Erfahrungswerte und konnte sie umsetzen. Mein Auto war richtig schnell heute.
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| Tomczyk: "Jetzt geben wir Gas und sehen, wo wir dann stehen!" | |
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Tomczyk: Es war schon schwierig, am Limit zu fahren, weil sich die Streckenbedingungen immer geändert haben. Es gab sehr viel Regen, dann wurde es wieder trockener. So ging es im ganzen Rennen. Ich hatte drei Sätze Reifen. Alle waren etwas verschieden. Deshalb musste man ans Limit gehen, um vorn zu bleiben und seine Zeiten fahren zu können.
Nach Brands Hatch kamen Sie als Jäger, in Oschersleben werden Sie der Gejagte sein. Was ist angenehmer?
Tomczyk: Auf alle Fälle komme ich lieber als Gejagter zu einem Rennen. Wenn man an einem Wochenende sieben Punkte Rückstand in einen Punkt Vorsprung verwandeln kann, ist das perfekt. Besser kann es nicht kommen nach so einer langen Sommerpause. Jetzt haben wir noch drei Rennen, geben Gas und sehen, wo wir dann stehen!
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