Motorsport Magazin
Rennserien

Auto
Tickets
Features
Spotlight
Kempinski e-mag
The first digital 3D e-mag of the Kempinski Hotel Bahia Estepona is launchend!
Kostenlos testen
active woman! Für aktive und sportbegeisterte Frauen und Männer - Jetzt kostenlos testen
Formel 1: Der Hungaroring in Budapest aus der Sicht von Robert Kubica

Budapest Track Talk mit Robert Kubica

Zoom

© renault

29.07.2010 Der Grossen Preis von Ungarn ist der 12. von 19 Läufen zur FIA Formel 1 Weltmeisterschaft 2010 und findet am Wochenende am Hungaroring statt. Der Renault Formel 1 Pilot Robert Kubica hat die 4.381 km lange Rennstrecke genauer unter die Lupe genommen...

Weitere News:

Formel 1 Renault Pilot Robert Kubica: „Monza ist eine Strecke, die immer für Überraschungen gut ist“


Formel 1 - Der Sonderfall Monza: Mit 340km/h durch den Königlichen Park

Anzeige

Eine Hungaroring-Runde mit Robert Kubica:
"Bevor ich in die Formel 1 kam, hatte ich immer das Gefühl, dass der Hungaroring bei den Fahrern nicht wirklich beliebt war. Als ich aber zum ersten Mal selber mit einem Formel 1 über den Kurs fuhr, mochte ich ihn auf Anhieb. Hinzu kommt, dass traditionell immer viele polnische Fans vor Ort sind. Der Grand Prix von Ungarn ist deshalb so etwas wie ein Heimrennen für mich," erklärt Kubica. "In puncto Fahrzeug-Set-up ist es eine recht schwierige Rennstrecke. Auf der einen Seite benötigst du wegen der langen Kurven viel Grip an der Vorderachse. Andererseits muss auch viel Stabilität im Heck vorhanden sein. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Bodenwellen und die verschiedenen Kurvenarten. Das alles musst du beim Erarbeiten des Set-ups und der Fahrzeugbalance im Hinterkopf behalten."

"Die Kombination aus vielen lang gezogenen Kurven und hohen Temperaturen setzt den Reifen zu. Vor allem wenn es richtig heiß ist, kann deren Performance rapide abnehmen. Um die Belastung für die hinteren Reifen etwas zu mindern, kannst du beim Set-up auf ein leicht untersteuerndes Fahrverhalten setzen. Wenn das Auto allerdings zu stark über die Vorderachse schiebt, verlierst du vor allem in den Kurven 8, 9, 13 und 14 viel Zeit.
Über weite Strecken einer Runde reiht sich eine Kurve an die andere. Von Turn 4 bis 11 stehst du sehr viel auf der Bremse, ohne wirklich heftig zu verzögern. Für uns Fahrer ist des wegen der vielen Kurven und nur einer wirklichen Gerade, die zudem nicht sonderlich lang ist, physisch wie mental gleichermaßen anstrengend. Du hast einfach keine Zeit, um einmal durchzuatmen und kurz zu entspannen, sondern musst immer hochkonzentriert bleiben. Alles in allem also ein recht schwieriger Kurs, für uns Fahrer genauso wie für die Ingenieure," sagt der Renault Formel 1 Fahrer.

"Wirklich tolle Rennen sieht man auf dem Hungaroring allerdings nicht wirklich, um ehrlich zu sein. Es gibt einfach kaum Überholmöglichkeiten. Der angesprochene Abschnitt von Turn 4 bis 11 ist sehr komplex, es gibt dort keine Gerade, die länger als 100 oder 200 Meter ist – überholen praktisch unmöglich. Die einzige kleine Möglichkeit bietet sich in der Anfahrt zur ersten Kurve. Aber auch das ist nicht einfach. Der Grund dafür ist in Turn 14 begründet, der langen Kurve, die auf die Start-Ziel-Gerade führt. Wenn du dort zu nah hinter einem Gegner herfährst, verlierst du Grip an der Vorderachse und somit Tempo am Scheitelpunkt. Das macht es schwer, den Anschluss an den Vorherfahrenden zu halten, um ihn vor der ersten Kurve zu attackieren.
Nicht zuletzt deswegen ist Turn 14 eine der wichtigsten Ecken des Hungarorings. Hier kannst du viel Zeit gewinnen – aber eben auch verlieren. Es gibt verschiedene Linien durch diese lang gezogene Kurve und entsprechend unterschiedliche Geschwindigkeiten am Scheitelpunkt. Du musst mit so viel Tempo wie möglich in die Kurve fahren. Wichtig ist aber auch, so früh wie möglich wieder voll aufs Gas zu steigen, weil anschließend die lange Gerade folgt. Deine Linie und der dazugehörige Scheitelpunkt hängen maßgeblich von der Fahrzeugbalance ab. Zudem können sie sich als Folge des Reifenverschleißes im Laufe des Rennens verändern," so der WM Siebter vor dem Rennwochenende in Ungarn.


Von Jean-Pierre Stewart
Weitere Themen:
Formel 1: Im Privatjet zum spannendsten & letzten europäischen F1 Rennen 2010 in Monza
Formel 1: Renault F1 Interview mit CFD-Leiter Gerald Murphy
Formel 1: TriStar111 Härteprüfung mit 1km Schwimmen, 100km Radfahren & 10km Laufen für Button, Senna, Di Grassi & Wurz
Formel 1: Renault Chefingenieur Alan Permane - Die Kunst, ein F1 Fahrzeug zu starten


Diese News bookmarken bei...

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Del.icio.us Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: oneview

Saison 2010


Archiv 2008 - 2009
F1 Videos

Timo Glock Fanclub


Aktuelle News:

ADAC Procar im Rahmen der WTCC: Siegesserie von Benedikt Boeckels geht weiter


ADAC Procar: Wochenende mit Höhen und Tiefen für Tabellenführer Johannes Leidinger


2. Schloss Bensberg Classics startet am Wochenende: Automobile Hochkaräter beim Concours d’Elégance


Formel 1 Renault Pilot Robert Kubica: „Monza ist eine Strecke, die immer für Überraschungen gut ist“


Formel 1 - Der Sonderfall Monza: Mit 340km/h durch den Königlichen Park


ADAC Procar: Team rhino’s Leipert mit Sieg im Rahmen der FIA WTCC


Speed-Magazin.de 2010 - Alle Rechte vorbehalten.
Impressum - Werben im Speed-Magazin - AGB - Presse

Partner Links:
Autos-Pur | Autoradios | Das Auto-Magazin | Autobewertung | Historische Fahrwelten| Motorradbekleidung
Follow us on:
Follow us on www.twitter.com/speedmaga Follow us on Facebook Follow us on Friend Feed