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Formel 1: Ferrari Stallorder kostet 100.000 Dollar Geldstrafe nach F1 Doppelsieg am Hockenheimring

Ferrari legt keinen Protest gegen die 100.000 US Dollar Geldstrafe ein

Zoom

© mspb

26.07.2010 (Speed-Magazin/Formel 1) Nach dem umstrittenen Ferrari Doppelsieg beim  11. Formel 1 Rennen am Hockenheimring bekommt die Scuderia Ferrari eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar vom Weltverband FIA aufgebrummt. Ob es weitere Strafen gegen den Ferrari Piloten Fernando Alonso und Co. geben wird, entscheidet der World Motor Sport Council, kurz WMSC, demnächst.

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Der Brasilianer Felipe Massa hatte sich gleich am Start zum 67 Runden langen Grand Prix von Deutschland die Führung von Startplatz 3 aus geschnappt, und Sebastian Vettel im Red Bull auf den dritten Platz verwiesen. Diese Führung des Feldes behauptete Felipe Massa solange bis ein bestimmter Funkspruch dazu führte, dass der Ferrari Pilot den ersten Platz und damit den Sieg an seinen Ferrari Teamkollege Fernando Alonso abgeben musste. "Fernando [Alonso] ist schneller als du. Kannst du bestätigen, dass du diese Mitteilung verstanden hast?", hiess es vom Ferrari-Renningenieur Rob Smedley. Wenig später fehlte Massa dann plötzlich der Schub beim Herausbeschleunigen der Spitzkehre und Alonso schaffte es in dem Moment mühelos an ihm vorbei.

Formel 1: Ferrari Stallorder kostet 100.000 Dollar Geldstrafe nach F1 Doppelsieg am Hockenheimring
Fernando Alonso bleibt F1 Hockenheimring Sieger
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Obwohl Ferrari darauf besteht, dass es keine Stallorder im Team gibt, sahen die Sportkommissare das anders. Das Formel 1 Team, das 16 Konstrukteurs Titel gewonnen hat, bekam von der FIA wegen verbotener Teamorder eine Geldstrafe von 100.000 US Dollar. Nach der Besprechung mit Ferrari Teamchef Stefano Domenicali, Teammanager Luca Baldisseri und den beiden Fahrern entschieden sich die Rennkommissare, dass das Team gegen den Artikel 39.1 des sportlichen Reglements (was gegen Teamorder spricht) sowie Artikel 151 (c) des Internationalen Sport Codes,  der sich darauf bezieht den Sport in Verruf zu bringen, verstossen hat. Die Entscheidung wird zur World Motor Sport Council weitergeleitet, was eine weitere Strafe hervorrufen könnte.

"Aus Interesse an  dem Sport haben wir beschlossen gegen die Entscheidung der Stewards nach dem Rennen keinen Protest einzulegen," erklärte Ferrari Teamchef Domenicali. "Wir gehen davon aus, dass der World Council wissen wird, wie die Sache richtig zu bewerten ist."


Von Jackie Weiss
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