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Formel 1: Schumi kann Ferrari Teamorder „zu 100 Prozent nachvollziehen“

Surer: "Ferrari machte sich den Doppelsieg selbst kaputt"

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© mspb

25.07.2010 Die Stimmen vom Formel 1 Experte Marc Surer sowie vom Rekordweltmeister Michael Schumi Schumacher zum Grossen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring exklusiv bei Sky...

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F1 Experte Marc Surer...

...über das fragwürdige Überholmanöver von Fernando Alonso gegen Ferrari Teamkollege Felipe Massa: „Es war an der Grenze, was sie da gemacht haben. Es klang nach einer Teamorder und die Reaktion klang wie: Ich muss vom Gas gehen.“

…über den Ferrari Doppelsieg auf dem Hockenheimring: „Jetzt haben sie einen Doppelsieg herausgefahren und sie machen ihn mit ihrer Teamorder selbst kaputt.“

…über den dritten Platz von Sebastian Vettel beim F1 Heim Grand Prix: „Red Bull stimmt das Auto so ab, dass sie in der Qualifikation vorne stehen. Das ist der halbe Sieg, das haben wir in der Vergangenheit gesehen. Mit dem Gewicht von 150 Liter Sprit kann das Auto nicht perfekt sein. Je leichter es wird, umso schneller wird es. Hätte er es geschafft, mit vollem Tank vorzufahren, dann hätte er das Rennen gewinnen können. Der Start hat das Rennen entschieden.“

Michael Schumacher (Mercedes GP)…

…über sein Abschneiden beim Grossen Preis von Deutschland: „Wir waren etwas früh mit unserem Boxenstopp. Es wäre besser gewesen, noch ein bisschen draußen zu bleiben. Dann hätten wir Platz sieben einfahren können. Aber ob wir Siebter oder Neunter sind, das macht für mich nicht den großen Unterschied. Wir haben unsere neuen Möglichkeiten nicht austesten können und mussten improvisieren. Dass man bei einem Sport auf diesem Niveau keine Möglichkeit hat zu trainieren, ist auch für die Außenwelt unverständlich. Nächstes Wochenende wird es besser werden, aber nicht so, dass wir auf Podiumskurs sind.“

…über Alonsos Überholmanöver: „Ich kann es zu 100 Prozent nachvollziehen. Ich hatte in der Vergangenheit meine Mühe, Verständnis dafür aufbringen, dass man sich von außen darüber pikiert hat. Es geht um die Weltmeisterschaft. Dafür arbeitet man extrem hart und hat Budgets in intensiven Größenordnungen. Wenn man am Ende des Jahres die Meisterschaft auf Grund des einen oder anderen verlorenen Punktes verfehlt, den man hätte holen können, dann wird man sich fragen: War das richtig?“


Von Jean-Pierre Stewart
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