25.07.2010
Keine technischen Probleme und beide Autos im Ziel, aber diesmal trotzdem keine Punkte: Kamui Kobayashi belegte beim Grossen Preis von Deutschland in Hockenheim Platz elf, sein Teamkollege Pedro de la Rosa wurde 14.
Kamui Kobayashi: 11.
C29.02 / Ferrari 056
„Ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem heutigen Rennen. Mit beiden Reifensätzen hatte ich zu wenig Grip, und sie haben recht früh angefangen, abzubauen. Im Qualifying war die Balance des Autos definitiv besser als heute. Wie auch immer: Ich hatte einen guten Start und konnte zwei Positionen gewinnen. Die Mannschaft hat mich beim Boxenstopp gut abgefertigt. Dann habe ich versucht, Michael Schumacher anzugreifen, der von einem Nachzügler aufgehalten wurde, aber letztlich lief es auf einen Kampf auf der Geraden hinaus, und das ist nicht gerade die Stärke unseres Autos. Später habe ich noch versucht, Vitaly Petrov zu attackieren, aber das hat auch nicht funktioniert.”
Pedro de la Rosa: 14.
C29.04 / Ferrari 056
„Mit den harten Reifen waren die ersten Runden des Rennens sehr schwierig für mich. Ich fuhr wie auf Eis. Mein Rennen began im Grunde erst nach 20 oder 25 Runden, als die Reifen richtig auf Temperatur waren und Grip hatten. Dann wurde das Auto immer leichter und damit immer besser. Aber das Ende des Rennens war enttäuschend für mich. Nach meinem späten Boxenstopp hatte ich frische Reifen und wollte kämpfen. Nachdem ich Nico Hülkenberg überholt hatte, waren Rubens Barrichello und Kamui die nächsten vor mir. Aber ich muss sagen, heute waren die Nachzügler das ganze Rennen über ein Problem – und schliesslich bin ich mit einem kollidiert. Er hatte die Tür für Rubens aufgemacht und ist dann einfach sofort wieder auf die Ideallinie gefahren.”
Peter Sauber, Teamchef:
„Das war ein gutes Rennen und eine gute Performance unsererseits, leider wurden wir nicht mit Punkten belohnt. Wir müssen nun unsere Leistung im Qualifying verbessern, dann können wir auch die entsprechenden Resultate einfahren.“