24.07.2010
(Speed-Magazin/Renault) Bei durch das wechselhafte Wetter erschwerten Bedingungen erlebte das Renault F1 Team einen gelungenen Trainingsauftakt zum Grossen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring. Robert Kubica und Vitaly Petrov sammelten aufschlussreiche Informationen zum Verhalten der Reifen und den Nasshandling-Eigenschaften des Renault R30.
Robert Kubica
1. Freies Training: 20 Runden, Platz 13, 1.28,903 min
2. Freies Training: 37 Runden, Platz 8, 1.17,009 min
„Wegen der Wetterbedingungen war das ein schwieriger Freitag. Insgesamt kamen während der beiden Sessions alle vier Reifenoptionen um Einsatz. Die wechselnden Verhältnisse machten die reguläre Testarbeit unmöglich. Ich konzentrierte mich deshalb darauf, ein Gefühl für die Reifen zu entwickeln. Die super-weiche Mischung funktionierte ziemlich gut, wahrscheinlich begünstigt durch die niedrigen Temperaturen. Ein Urteil über die harten Reifen zu sprechen, fällt schwer, weil die Strecke noch etwas feucht war, als ich mit denen unterwegs fuhr. In puncto Balance fühlte sich der Renault R30 heute etwas merkwürdig an. Diesem Problem müssen wir auf den Grund gehen und für morgen auf stabilere Bedingungen hoffen.“
Vitaly Petrov
1. Freies Training: 21 Runden, Platz 5, 1.26,948 min
2. Freies Training: 35 Runden, Platz 12, 1.17,547 min
„Bei den ständig wechselnden Wetterbedingungen fiel es schwer, das richtige Set-up zu finden. Ich fuhr deshalb so viel wie möglich, um zu sehen, wie sich die Streckenverhältnisse veränderten, und ein Gefühl für das Auto zu entwickeln. Trotz allem fanden wir ein paar gute Dinge. Ich denke, für morgen habe ich ein gutes Set-up. Es traten nicht die geringsten Probleme auf. Und die Zeit meiner schnellsten Runde hätte sogar noch besser sein können. Wir werden heute Abend konzentriert weiterarbeiten und schauen, was der Samstag bringt.“