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Youngtimer Trophy: Peter Mücke holt in Zolder im Ford Capri seine ersten beiden Saisonsiege als Fahrer

Begeisterung um Berliner Vollblutmotorsportler und seinen Renner

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© hanke

19.07.2010 Erster Renneinsatz – zwei Siege: Teamchef Peter Mücke hat einen Bilderbuchstart in seine Saison als Fahrer hingelegt. Der 63-jährige Berliner, der den in der DTM, GP3 Series, Formel-3-Euroserie, Formula BMW Europe und im ADAC Formel Masters engagierten größten privaten Rennstall Deutschlands führt, war in seinem Ford Capri RS 3100 erstmals in dieser Saison in zwei Rennen der niederländischen Youngtimer-Trophy unterwegs. Im belgischen Zolder setzte sich der „Altmeister“ – seit 1973 holte er als Rennfahrer bisher mehr als 500 Siege – am vergangenen Wochenende (17./18. Juli) in dem legendären Ford Capri (rund 450 PS, 3,4 Liter Hubraum, Baujahr 1974) gegen rund 30 Konkurrenten zweimal souverän als Sieger durch.

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„Es waren zwei schöne Rennen, die mir großen Spaß gemacht haben. Wir sind im Rahmenprogramm der Superleague vor mehr als 70.000 Zuschauern gefahren, was den Reiz noch erhöhte“, sagte Peter Mücke am Montag (19. Juli) nach seiner Rückkehr aus Belgien. „Die Strecke in Zolder ist speziell. Und bei der Hitze war es nicht ganz einfach mit der Bremse, doch es hat alles gehalten“, sagt der Berliner, der zweimal von der Pole-Position ins Rennen startete. „Und was besonders entspannt war, ich brauchte nur zu fahren, um alles andere hat sich mein Sohn Stefan gekümmert.“ Der 28-jährige Stefan Mücke, selbst Sportwagen-Pilot und als Aston-Martin-Werksfahrer unter anderem in die FIA GT1 World Championship unterwegs, hat den Ford Capri wieder bestens vorbereitet, was nicht zuletzt die schnelleren Rundenzeiten gegenüber dem letzten Einsatz in Zolder zeigten.

„Ich bin zufrieden, dass das Auto ohne Probleme durch die Rennen gekommen ist. Und auch der Fahrer hat seinen Job sehr gut gemacht“, betonte Stefan Mücke als Renningenieur und Teamchef zugleich. Mücke Senior und Junior hatten im Fahrerlager auch allerhand andere „Arbeit“ zu verrichten, denn das Teamzelt mit dem Capri war von den begeisterten Fans ständig umlagert. „Autogramme schreiben, Fragen beantworten, technische Details erklären – die gesamte Palette wurde uns abverlangt. Aber auch das hat großen Spaß gemacht“, waren sich Vater und Sohn Mücke einig, die sich zudem über den Jubel von den Tribünen während der Rennen freuten.

Von J. Lehmann / hanke
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