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VLN Langstreckenmeisterschaft: Motorsport Team Hohaus bezwingt die tropischen Temperaturen

Der 5. Lauf verlief für das Fahrertrio im Scirocco zufriedenstellen

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© media daco

08.07.2010 Mit dem fünften Wertungslauf, dem 50. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, endete für die VLN Langstreckenmeisterschaft die erste Saisonhälfte. Trotz enorm hoher Temperaturen konnte das Motorsport Team Hohaus beide eingesetzten Fahrzeuge problemlos ins Ziel bringen und zugleich klassenintern beachtliche Ergebnisse herausfahren.

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Es war wohl eines der härtesten, wenn nicht sogar das härteste Rennen der letzten Jahre überhaupt für die Teams der VLN Langstreckenmeisterschaft. Temperaturen weit oberhalb der 30 Gradmarke verlangten von Fahrern und Fahrzeugen Europas erfolgreichster Breitensportserie alles ab.

„So eine Hitze wie am heutigen Tage, welche ja eher untypisch für die Eifel ist, habe ich hier noch nie erlebt. Unsere Fahrer haben die hohen Außentemperaturen jedoch alle sehr gut verkraftet und wir sind nachträglich wirklich froh gewesen, dass die Rennleitung das Öffnen der Seitenscheiben erlaubt hat“, so Teamchef Bernd Hohaus.

Neben den Stammfahrern David Franzen (Essen) und Guido Wirtz (Köln) feierte beim fünften Saisonrennen Michael Paatz (Köln) auf dem privat aufgebauten VW Scirocco des Essener Teams nach 17 Jahren Abstinenz sein Comeback im Motorsport. Dabei konnte sich der 2,02 Meter große „Riese“ ideal in das sympathische Team einfügen und das ihm entgegen gebrachte Vertrauen durch gute Zeiten rechtfertigen. Dennoch verursachte er aufgrund seiner Körperstatur im Vorfeld des Rennens dem Team jede Menge Arbeit. Sitz, Gurt und Lenkrad wurden modifiziert bzw. ausgetauscht. Ebenso schwierig wie die Anpassung des Sciroccos gestaltete sich die Einkleidung. Die Schuhe der Größe 50 wurden mit Unterstützung des Münchener Schuhhauses ErtlRenz bei Vitallo handgefertigt. Der imposante Rennoverall kam aus dem Hause Sandtler.

„Es waren schon einige Anpassungen nötig und zu allem Überfluss hatten wir nach dem Freitagstraining einen Turboladerschaden, weshalb wir noch viel im Vorfeld zu tun hatten. Das Team hat jedoch einen exzellenten Job gemacht“, so Hohaus weiter.

VLN Langstreckenmeisterschaft: Motorsport Team Hohaus bezwingt die tropischen Temperaturen
Nur einen Rang hinter dem VW Scirocco landete der Opel Astra OPC GTC Turbo mit Thomas Schulte und Marc Spliethoff am Volant
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Der fünfte Wertungslauf verlief für das Fahrertrio zufriedenstellend. Obwohl man teamintern mit der Motorleistung des VW Scirocco nicht sonderlich zufrieden war, zog man unter dem Strich nach der vierstündigen Distanz ein positives Fazit.
„Der Trend geht wirklich in die richtige Richtung. Das Fahrwerk stimmt perfekt und wenn wir nun noch den Speed auf der Geraden zurück gewinnen, sieht es eigentlich ganz gut für uns aus. Mit dem fünften Rang in der SP3T sind wir heute sehr zufrieden, obwohl noch mehr möglich gewesen wäre“, so Franzen.

In der Tat lag das Fahrertrio auf einem bemerkenswerten dritten Rang, ehe Paatz unglücklicherweise die reguläre Boxeneinfahrt verfehlte, was ihm eine weitere Runde auf der Nordschleife ohne Zieldurchfahrt bescherte.
 „Als ich im Parc Ferme aus dem Auto gestiegen bin, hat mich David Franzen empfangen und er war der erste bei dem ich mich entschuldigt habe. Mit meinem Fehler habe ich heute dem Team einen sicheren dritten Platz geraubt. Das ganze Team hat einen so tollen Job gemacht, das Auto optimal vorbereitet und mich so freundlich und nett aufgenommen und dann passiert mir leider so was. Umso motivierter gehen wir aber nun in die nächsten Rennen. Der Fehler wird mir nicht mehr passieren“, erklärte ein untröstlicher Paatz anschließend.

Nur einen Rang hinter dem VW Scirocco landete der Opel Astra OPC GTC Turbo mit Thomas Schulte (Vorderweidenthal) und Marc Spliethoff (Essen) am Volant. Beide Fahrer ergänzten sich perfekt und lagen im nahe zu gleichen Zeitenbereich, was mit dem sechsten Rang in der SP3T belohnt wurde.

„Mit der Performance unseres neuen Fahrzeuges sind wir erneut sehr zufrieden. Wir sind auch beim zweiten Rennen ohne Probleme über die vierstündige Distanz gekommen und das bei diesen Temperaturen. Für Marc war es sein erstes Rennen auf der Nordschleife überhaupt und ich ziehe den Hut vor ihm, wie meisterlich er diese Aufgabe bewältigt hat und bin fest davon überzeugt, dass er noch viel mehr kann, als dass, was er gezeigt hat“, so ein sichtlich zufriedener Hohaus.

„Mir hat es sehr viel Spaß bereitet für das Team Hohaus an den Start zu gehen. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch noch mal bei dem Touristenfahrerforum und speziell auch noch bei Dieter Weidenbrück bedanken, ohne deren Unterstützung dieser Einsatz nicht zu Stande gekommen wäre. Für mich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen“, erklärt Marc Spliethoff.

Der nächste Wertungslauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft, das 33. RCM DMV Grenzlandrennen, findet bereits am Samstag, 17. Juli statt. Nachdem Roland und Ulrich Henning bei diesem Lauf wegen terminlichen Überscheidungen pausieren mussten, wird das Team Hohaus beim nächsten Saisonlauf wieder auf die beiden Weiterstädter zurückgreifen können und somit wieder mit drei Fahrzeugen das vierstündige Ren

Von Desiree Blanc / media daco
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