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Renault Clio R3-Duo Mohe und Wallenwein reist optimistisch zum Rallye-DM-Auftakt ins Oberland

Renault Clio R3 mit Carsten Mohe, André Kachel und Mark Wallenwein

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© Renault/Sascha Dörre

12.03.2009 Wildes Winter-Spektakel: Mit der Rallye Oberland, dem ersten von sieben Läufen zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), wartet am kommenden Wochenende zum Saisonauftakt gleich ein echtes Highlight auf die deutsche Drifter-Elite.

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Die sehr winterlichen Bedingungen der vergangenen Wochen sowie die zu erwartenden weiteren Niederschläge in den kommenden Tagen verwandeln die Strecken rund um das Rallye-Hauptquartier im oberbayrischen Peiting wohl auch in diesem Jahr in zum Teil schneebedeckte und eisglatte Rutschbahnen. Die Renault Clio R3-Besatzungen Carsten Mohe / André Kachel und Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk blicken der Herausforderung optimistisch entgegen und freuen sich auf das erste Kräftemessen mit der Konkurrenz.

Für Carsten Mohe stellt die DRM-Saison 2009 gleich in dreifacher Hinsicht einen Neuanfang dar: Zum einen möchte der Crottendorfer nach verletzungsbedingt durchwachsenem Vorjahr wieder an alte Erfolge anknüpfen. Den Weg dahin weist ihm mit André Kachel ein neuer Co-Pilot, mit dem Mohe bereits in der Saison 2004 erfolgreich zusammengearbeitet hat. Platz nehmen werden beide in einem völlig neu aufgebauten Renault Clio R3 Maxi. „Der Wagen wird erst einen Tag vor der Veranstaltung fertig, vorher konnte uns Renault Sport Technologies in Frankreich den Motor nicht schicken. Deshalb hatten wir bislang keine Gelegenheit, ihn zu testen“, berichtet Mohe von der arbeitsreichen Schlussphase der Vorbereitung. „So in die Saison zu starten, ist sicher nicht optimal. Aber wir verfügen über einen großen Erfahrungsschatz mit dem Clio R3, deswegen mache ich mir keine großen Sorgen.“

Mohes bisheriges Einsatzauto befindet sich inzwischen im Besitz von Mark Wallenwein. Der junge Stuttgarter nutzte die vergangenen Wochen, um unter Wettkampfbedingungen an sein neues Arbeitsgerät zu gewöhnen. So pilotierte er den inzwischen weiß-blau lackierten, rund 230 PS starken Fronttriebler gemeinsam mit seinem Beifahrer Stefan Kopczyk bei der Rallye „Südliche Weinstraße“ und der Rallye „Unterland-Hohenlohe“ jeweils als Vorausfahrzeug über die Wertungsprüfungen. „Dabei konnten wir dank unterschiedlichster Witterungsbedingungen viel über das Fahrverhalten lernen“, so Wallenwein. „Wir freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben.“

Die Rallye Oberland dürfte auch in ihrer diesjährigen Ausgabe ihrem Ruf als besonders anspruchsvolle Veranstaltung gerecht werden – so jedenfalls versprechen es die Wetterprognosen. „Ich mag es“, bekennt Mohe. „Je technisch anspruchsvoller, desto lieber. Unter diesen Bedingungen kommt vor allem der richtigen Reifenwahl eine große Bedeutung zu.“ Auf eine detaillierte Zielsetzung will sich der 36-Jährige nicht einlassen. „Ich werde versuchen, von Beginn an einen guten Rhythmus zu finden. Wir werden sehen, was am Ende dabei rauskommt. Ich möchte nach dem wenig erfreulichen Vorjahr vor allem fahren und Spaß haben. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich ohne Ehrgeiz an die Sache herangehe – ganz im Gegenteil: Dass in diesem Jahr auch die Divisionssieger zu Meisterehren kommen, begrüße ich. Das erhöht die Spannung und sorgt für zusätzliche Motivation.“

Der Start zur Rallye Oberland erfolgt am Freitagabend, wenn um 17.45 Uhr das erste Fahrzeug über die Rampe rollt. Zwei Nacht-Wertungsprüfungen auf dem berüchtigten „Monte Rigi“ sowie eine dazwischen liegende spektakuläre Zuschauerprüfung in Altenstadt stehen am ersten Tag auf dem Programm. Am Samstag folgen zehn weitere WP, darunter noch zwei weitere Durchgänge der Zuschauerprüfung. Nach insgesamt 279,26 Kilometer (143,87 WP-Kilometer) wird das erste Fahrzeug am Samstag um 16.30 Uhr auf der Zielrampe erwartet.

Von Sissi v.Wittgenstein / KAP
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