11.01.2008
Bedrohlich wirkende Gewitterwolken hängen am Himmel. Die Wüstenmetropole am Arabischen Golf präsentiert sich den 24h-Piloten von ihrer unfreundlichen Seite. Und viele der Teams bangen. Denn einige von ihnen haben nicht genügend Regenreifen im Gepäck.
Doch Petrus scheint den Rennfahrern gewogen. Die dunklen Wolken haben sich zwar auch bis zum Abend nicht verzogen, Regen aber fällt keiner. Zumindest nicht im ersten Renndrittel. Das allerdings war geprägt von vielen “Pace car”-Phasen.
Die Skyline von New Dubai im Hintergrund des Autodrome
Nach sieben Stunden geht es nun in die Nacht. Doch nicht für alle Teams. Insbesondere einige deutsche Teams mussten ihre Hoffnungen begraben. Das Team um Franz Konrad und dem deutschen GT-Profi Wolfgang Kaufmann hatte nicht einmal die Chance, sich richtig warm zu fahren. Schon in den ersten Stunden des Rennens musste der Porsche mehrfach mit Getriebeproblemen in die Box. Das endgültige Aus kam in der drittten Stunde. Dabei hatten nicht mal die dunklen Wolken das Team einschüchtern können. “Wir sind gerüstet. Die Wolken beeindrucken mich nicht”, sagt Kaufmann. Er will Revanche. Denn im Vorjahr musste das Konrad-Team einen sicheren Sieg wegen Problemen mit dem Radlager gegen Platz zwei eintauschen. “Wir hatten acht Runden Vorsprung und haben 22 Stunden lang geführt. Das ist bitter.”
Die Fiesta-Piloten um Klaus Ebbing sind gut dabei. Ankommen ist die Devise
Probleme gibt es auch beim Team von Klaus Ebbing. Der Porsche 996 RS konnte erstmals in der vierten Stunde auf die Strecke gehen. Klaus Werner, einer der vier Porsche-Piloten wollte aber nicht aufgeben: “Das Auto muss auf die Strecke. Heute morgen lag das gesamte Getriebe noch hier auf dem Werkstattboden, aber der Wagen wird laufen.” Doch das Pech scheint Ebbing an den Sohlen zu kleben. Auch der Renault Clio hat Probleme mit der Elektrik. Nur der Ford Fiesta läuft bislang ohne Beanstandungen.
Momentan liegt sein Team Jetalliance Racing (Nr. 14) auf Platz 11
Schlecht steht es dagegen um das Schubert Motorsport1-Team mit Claudia Hürtgen. Nach gut drei Stunden wurde der BMW 120D mit dem Abschleppwagen in die Box zurück gebracht. Dort steht auch der BMW des Vorjahres-Siegers von Duller Motorsport mit Dieter Quester, Philipp Peter, Stefano Zonca und Andrea Belicchi. Sie haben durch Probleme mit der Lichtmaschine viel Zeit verloren.