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Deutsche Teams geben in Dubai alles: 1. Erfolge bei der Quali lassen hoffen

Probleme mit dem Anlasser verhinderten beinahe einen Start des Ebbing Motor

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© Marion Englert

10.01.2008 90 Teams, über 400 Fahrer aus 36 Ländern, eine Strecke. Heute fiel der Startschuss für das erste große international Motorsportevent des Jahres: Die Toyo Tires 24h Dubai. Aus deutscher Sicht ein rundum gelungener Tag.

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Die deutschen Teams haben sich in der Qualifikation in allen Klassen auf vorderen Plätzen behaupten können. Das Toyo Tires 24h Dubai ist das erste Rennen der neu geschaffenen 24h-Serie, die neben den Vereinigten Arabischen Emiraten auch in Deutschland, Ungarn und Spanien ausgetragen wird. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig. Am Start sind zahlreiche Piloten, die sich in der DTM oder als GT-Piloten einen Namen gemacht haben. Darunter Rennsport-Haudegen wie Karl Wendlinger, Uwe Alzen, Wolfgang Kaufmann, Klaus Werner und Kurt Thiim.

Die Ruhe vor dem Sturm - Eine kurze Pause muss sein

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© Marion Englert


Von der Pole startet allerdings das VIP Pet Foods-Team aus Australien mit einem Porsche 911 RSR. Die Startplätze zwei und drei aber sind fest in deutscher Hand. Von Platz zwei startet das Proton Competition-Team mit Allan Simonsen, Lars Erik Nielsen, dem Deutschen Christian Ried und dem zweifachen Porsche Supercup-Champion Richard Westbrook. Das Konrad Motorsport-Team mit Jeroen Bleekemolen, Wolfgang Kaufmann, Franz Konrad und Michael Schrey startet von Platz drei.

Alle Erwartungen erfüllt haben sich für die Teams von Ingo Leipert, Klaus Ebbing und Andreas Mäder. Leipert hat sich in seiner Klasse die beiden Topplatzierungen gesichert. Martina Leipert freut sich darüber: „Wir haben erwartet, dass wenigstens eines unserer Autos vorne dabei ist, dass wir nun eine Doppelspitze eingefahren haben, ist natürlich super. Jetzt darf nur beim Rennen nichts mehr schief gehen.“ Ein Wunsch, den alle Piloten gemein haben. Auch Monika Mäder, die sich beim gleichnamigen Team um die Organisation kümmert. „Wir haben schließlich einen Titel zu verteidigen“, sagt sie. Probleme mit der Antriebswelle ihres Hondas konnten die Mechaniker umgehend lösen, trotzdem bleibt Mäder mit ihrer Prognose zurückhaltend: „Man weiß nie was in 24 Stunden alles passiert. Aber wir sind fest entschlossen, uns die Erfolge aus den Vorjahren nicht streitig machen zu lassen.“

(v.l.n.r) Ali Lanjawi, Saeed Khalfan, Chairman des Dubai Autodrome und Mohammad Al Jumairi, Deputy General Executive des Dubai Autodrome beim Rundgang über das Gelände

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Christopher Zöchling wartet auf seinen Einsatz - Er hat Heimvorteil: Seit einigen Jahren lebt der Österreicher in Dubai

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Erfolge, die beim Team von Klaus Ebbing zumindest in der Klasse A1 bislang ausblieben. In den vergangenen beiden Jahren war Ebbing in dieser Klasse vom Pech verfolgt. Der Ford Fiesta sah weder 2006 noch 2007 die Zielflagge. Das soll am Freitag anders werden. Martin Kinzler, Jana Meiswinkel, Ernst Berg und Teamchef Klaus Ebbing geben sich kämpferisch. „Ich bin zum dritten Mal hier und dieses Jahr fahren wir ins Ziel. Ich will endlich in Dubai ankommen“, sagt Ernst Berg. Teamkollegin Jana Meiswinkel verlässt sich auf ihr Bauchgefühl und das sagt ihr: „Ich werde eine Menge Spaß haben. Auch wenn mir der Rundkurs hier nicht so wirklich liegt. Ich habe noch große Probleme mit einer Kurve, die ich immer zu früh anfahre.“ Martin Kinzler bleibt gelassen. „Ich hoffe, dass wir mit unserem kleinen Fiesta den großen Autos ein Schnippchen schlagen können. Die Strecke ist spannend und hat viele trickreiche Passagen, das wird ein gutes Rennen.“ Einen Heimvorteil hat zumindest das Team Ebbing Motorsport 1, das mit einem Porsche 996 RS an den Start geht. Der Österreicher Christopher Zöchling lebt in Dubai und kennt das Autodrome wie seine Westentasche.

1/4 Frauenpower im Ebbing Team mit Jana Meiswinkel

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Dass Ebbing am Freitag mit drei Teams in drei verschiedenen Klassen an den Start gehen kann, verdankt er Glücksgöttin Fortuna. Der Anlasser des Renault Clio war kaputt und Ebbings Team konnte die Quali nicht fahren. „Wir haben Ersatzteile dabei, um ein ganzes Auto zu bauen, nur einen Anlasser haben wir nicht. Aber dank meines guten Teams haben wir das Auto wieder flott bekommen.“  Wolfgang Schmidt, Klaus Hormes, Roland Borton und Frank Aust dürfen von der Boxengasse aus starten.

Die Ergebnisse der Qualifikation gibt es zum download unter www.24hdubai.com

Die Termine: 29.-30. März 2008: 24h Eurospeedway Lausitz, 23.-24. August: 24h Budapest, 11.-12. Oktober: 24h Valencia.

Von Marion Englert
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