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ADAC GT Masters: Stimmen nach dem Freien Training

Zwischenfazit der Fahrer am Nürburgring

05.08.2017 (Speed-Magazin.de) Reaktionen aus dem Fahrerlager nach dem ersten Tag des ADAC GT Masters in der Eifel.

Sven Müller (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R): "Wir haben heute in beiden Trainingssitzungen viel probieren müssen, da wir zunächst ein paar Probleme mit dem Set-up hatten. Zum Schluss mit neuen Reifen wurde es dann besser. Doch für das Qualifying am Samstag müssen wir auf jeden Fall noch etwas finden. Ich denke, dass hier am Nürburgring alle Autos sehr eng beieinander liegen werden. Es wäre super, wenn wir noch ein bis zwei Zehntelsekunden finden könnten. Grundsätzlich dürfte dem Porsche die Strecke liegen. Hier gibt es zwei lange Geraden, auf denen der Porsche wegen seiner Aerodynamik ganz gut ist. Da können wir zumeist Zeit gut machen. Außerdem gibt es wenige schnelle Kurven, in denen wir Zeit verlieren. Von daher dürfte es ein gutes Wochenende für uns werden."

Connor De Phillippi (Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS): "Wegen unseres Sieges in Zandvoort haben wir 30 Kilogramm zusätzlich in unserem Auto. Das macht hier viel aus. Aber im Vergleich zu den anderen Audi sehen wir gar nicht so schlecht aus. Wir wollen das Set-up für morgen noch etwas verbessern und dann im Zeittraining so weit vorn stehen wie möglich."

Audi-Pilot Philip Geipel fährt am Sonntag sein 100. Rennen im ADAC GT Masters
Audi-Pilot Philip Geipel fährt am Sonntag sein 100. Rennen im ADAC GT Masters
© ADAC | Zoom
Marvin Kirchhöfer (Mercedes-AMG Team HTP Motorsport, Mercedes-AMG GT3): "Ich bin zufrieden mit dem zweiten Platz im zweiten Training. Ich bin das erste Mal hier mit einem GT-Sportwagen gefahren. Das letzte Mal war ich 2013 in der Formel 3 auf dem Nürburgring, das ist schon etwas her. Das Auto fühlt sich gut an. Das Ergebnis stimmt uns zuversichtlich, aber es ist natürlich keine Garantie, dass es an den kommenden Tagen auch so gut läuft. Aber wir haben eine gute Basis."

Markus Winkelhock (BWT Mücke Motorsport, Audi R8 LMS): "Der Tag war okay. Man kann nicht richtig einschätzen, wo man wirklich steht, da man nicht weiß, was die anderen Teams gemacht haben. Wir waren im zweiten Training Sechste und damit schnellster Audi. Das Auto war heute nicht schlecht. Es gibt vielleicht zwei, drei Sachen, die wir noch machen könnten, um noch etwas rauszuholen."

Philipp Eng (BMW Team Schnitzer, BMW M6 GT3): "Der heutige Tag war nicht zufriedenstellend. Wir liegen fünf Zehntelsekunden zurück. Ich hoffe, dass wir uns für morgen verbessern können. Ich weiß, dass wir sehr gute Ingenieure und Mechaniker haben. Aber es wird nicht einfach."

Emil Lindholm (ADAC NSA/Attempto Racing Team): "Es ist schön, wieder am Nürburgring zu sein. Ich mag die Strecke. Im Audi Sport TT Cup habe ich hier 2015 meine erste Pole-Position geholt. Am Morgen haben wir uns etwas schwergetan, da das Set-up nicht ganz gepasst hat. Im zweiten Training lief es besser, auch wenn die Platzierung nicht danach aussieht. Aber am Anfang der Sitzung sind wir mit neuen Reifen und vollem Tank eine Runde mit 1.29,1 Minuten gefahren. Das ist ganz gut. Das ADAC GT Masters ist einfach unglaublich eng. Uns fehlten am Ende nur knapp eine Sekunde auf die Bestzeit und trotzdem lagen wir nur auf Rang 25."

Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
Beide Rennen am Samstag und Sonntag live und in voller Länge bei SPORT1
© ADAC | Zoom
Rahel Frey (YACO Racing, Audi R8 LMS): "Wir sind mit dem Tag soweit zufrieden. Im ersten Training sind wir Achte geworden und haben wieder sehr wichtige Erkenntnisse gewonnen. Das zeigt sich zwar nicht im Ergebnis des zweiten Trainings, da wir dort die neuen Reifen nicht nutzen konnten. Wir wissen, was wir brauchen, um noch schneller zu sein. Wir hoffen, dass wir das morgen umsetzen können."

Albert Costa (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R): "Das Auto ist für mich völlig neu und ganz anders als die GT-Autos, die ich zuletzt gefahren bin. Ich habe eng mit den Ingenieuren und dem Team zusammengearbeitet, um die Corvette an meinen Fahrstil anzupassen. Das ist uns gelungen. Ich habe mich immer wohler im Auto gefühlt, was man auch am dritten Platz im zweiten Training erkennen kann. Ich bin ziemlich zufrieden und bin zuversichtlich für die Rennen. Das Niveau im ADAC GT Masters ist sehr hoch und nur so knapp hinter der Spitze zu liegen, ist toll."


ADAC / ND


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