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ADAC GT Masters: Norbert Siedler verpasst Punkteränge trotz technischer Probleme nur knapp

Norbert Siedler schildert den Technikern von HB Racing seine Fahreindrücke

22.05.2017 (Speed-Magazin.de) Ein Motorschaden am Freitag und ein Bremsproblem am Sonntag sorgten dafür, dass Norbert Siedler beim ADAC GT Masters auf dem Lausitzring in beiden Rennen aus dem Hinterfeld starten musste. Während der Tiroler und sein Teamkollege Marco Mapelli im ersten Rennen mit einer Aufholjagd bis auf Platz zwölf die Punkte knapp verpassten, endete das Sonntagsrennen nach einer Strafe auf Platz 15.

Kurz vor Ablauf des zweiten Trainings am Freitag versagte plötzlich der knapp 550 PS starke Motor im Heck des Lamborghini Huracán GT3 von Norbert Siedler und Marco Mapelli. Ohne eine einzige Runde im Qualifying am selben Abend blieb für das österreichisch-italienische Duo also nur der 28. und damit letzte Startplatz für das erste Rennen.

Starke Aufholjagd bringt Norbert Siedler 16 Plätze nach vorne – Erneut Pech im Qualifying

Mit einer couragierten Aufholjagd kämpften sich Norbert Siedler und sein Teamkollege im Samstagsrennen nach vorne. Nicht weniger als 16 Fahrzeuge ließen die beiden Lamborghini-Piloten hinter sich und erreichten so den zwölften Platz. „Wir haben alles gegeben und ein Punktergebnis nur knapp verpasst“, schilderte der Wildschönauer.

Die Technik streikte auch im Qualifying für das zweite Rennen: Ein Bremskreis versagte und Norbert Siedler musste vorzeitig die Box ansteuern. „Bis zu diesem Zeitpunkt war ich noch dabei, Temperatur in die Reifen zu bringen“, ärgerte er sich. „Ein Top-Acht-Ergebnis wäre sonst sicher möglich gewesen.“ Von Platz 18 gestartet landeten Siedler und Mapelli im zweiten Rennen am Sonntag auf Platz 15.

„Auch heute ging es zunächst wieder gut voran“, bilanzierte Norbert Siedler. „Leider haben wir beim Boxenstopp die Mindestzeit unterschritten und sind mit einer Durchfahrtsstrafe belegt worden. Damit waren alle Chancen auf ein Top-Ergebnis dahin. Die Strafe hat irgendwie zum Verlauf des Wochenendes gepasst. Wenn du gleich zwei Mal im Zeittraining nicht richtig angreifen kannst, ist ein Punktergebnis fast unmöglich. Das Wochenende müssen wir abhaken, ich freue mich jetzt auf das 24-Stunden-Rennen.“

Großer Optimismus vor dem ADAC 24h-Rennen am Wochenende

Denn mit dem ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring steht für Norbert Siedler am nächsten Wochenende das größte Saisonhighlight auf dem Programm. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Nordschleifen-Spezialist im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing an den Start gehen. Das Team setzt beim Fahrzeug mit der Startnummer 31 aber zum ersten Mal auf eine reine Profi-Besetzung und stellt Stammfahrer Siedler für den Eifel-Klassiker mit Klaus Bachler (A), Michael Christensen (DK) und Lucas Luhr (D) drei weitere Spitzenpiloten zur Seite.

„Mit einer so ausgeglichen und starken Fahrerpaarung ist die wichtigste Voraussetzung für einen Kampf um das Podest erfüllt“, freut sich Norbert Siedler. „Von den 40 anderen siegfähigen Fahrzeugen sind mindestens 20 genauso stark besetzt. Wenn wir ganz vorne mit dabei sein wollen, muss alles passen. Wir brauchen ein gutes Setup, eine gute Strategie und dürfen uns vor allem keinen einzigen Fehler erlauben.“


Siedler PR / DW


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