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ADAC GT Masters: Luca Stolz - Rennsieg und Junior-Titel als Ziel

Mercedes-AMG-Fahrer hoch motiviert für Saisonendspurt

10.09.2017 (Speed-Magazin.de) Mercedes-AMG-Pilot Luca Stolz ist derzeit Zweiter der Junior-Wertung im ADAC GT Masters. In den verbleibenden vier Rennen will er noch einmal angreifen.

Zwei Pole-Positions, zwei Podest-Plätze und Rang zwei in der Junior-Wertung für Piloten unter 25 Jahre - so lautet die Bilanz von Luca Stolz nach fünf von sieben Rennwochenenden des ADAC GT Masters. "Die bisherige Saison verlief nicht schlecht, was auch die enge Punktetabelle auf den Verfolgerpositionen widerspiegelt", sagt der 22-Jährige. "Wir haben bisher eine sehr gute Leistung im Qualifying gezeigt, speziell in Q1. Natürlich ist immer das Ziel, die Pole-Position in einen Sieg umzumünzen. Aber das ADAC GT Masters ist auf einem so hohen Level, dass man einen Rennsieg keinesfalls einfach aus dem Handgelenk schüttelt. Das nötige Quäntchen Glück fehlte uns auch am Ende. Wir haben uns hier und da jedoch auch Fehler erlaubt und wichtige Punkte verloren. Speziell in Zandvoort haben wir einiges liegen lassen."

Dennoch hat Stolz vor den vier Rennen auf dem Sachsenring und in Hockenheim noch Chancen, bester Junior zu werden. Bei 100 noch in der Junior-Wertung zu vergebenden Punkten hat er derzeit 28 Zähler Rückstand auf Corvette-Pilot Jules Gounon. "Es wäre natürlich schön, die Wertung zu gewinnen. Man muss jedoch sagen, dass die Corvette mit Gounon eine starke Performance zeigt. Mit einem Nuller der Corvette wäre man aber wieder auf Augenhöhe. Es bleibt wohl bis zum Schluss spannend."

Stolz musste sich für dieses Jahr auf ein neues Umfeld einstellen. Startete er 2016 noch in einem Lamborghini Huracán GT3 für das GRT Grasser Racing Team, fährt er in dieser Saison für das Mercedes-AMG Team ZAKSPEED und hat mit Luca Ludwig zudem einen neuen Teamkollegen. "Unsere Zusammenarbeit klappt super", so Stolz. "Wir sind ein sehr eingespieltes Team und arbeiten gut zusammen. Jeder gibt seinen Input, um ein bestmögliches Set-up für das Rennwochenende zu bekommen. Wir sind dort sehr oft einer Meinung. Bei Zakspeed fühle ich mich seit der ersten Minute gut aufgehoben und sehr wohl. Das Team hat eine unglaubliche Tradition und Riesenpotenzial."

Auch mit dem Mercedes-AMG kommt der Westerwälder gut zurecht: "Natürlich braucht man am Anfang ein bisschen Umgewöhnungszeit. Der Mercedes-AMG ist aber ein sehr gutmütiges Auto, weshalb mir die Umstellung recht leicht fiel. Zudem bin ich in der Saison 2014 einen Mercedes SLS GT3 gefahren, gewisse Charakteristiken sind vom alten zum neuen Modell gleich geblieben."

Für die letzten beiden Saisonwochenenden ist Stolz optimistisch: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unseren ersten Saisonsieg holen. Das Ziel ist es, möglichst viele Punkte mitzunehmen. Insbesondere freue ich mich auf den Sachsenring, die Berg-und-Tal-Bahn gehört zu meinen Lieblingsstrecken. Hier sollte unser Mercedes-AMG sehr gut performen. Auf welchem Meisterschaftsplatz wir am Ende landen, sehen wir nach dem zweiten Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim."


ADAC / DW


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