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ADAC GT Masters: Lehrreicher Gaststart für Senkyr Motorsport

Tschechen starteten auf dem Red Bull Ring

21.06.2017 (Speed-Magazin.de) Zuletzt war die Mannschaft aus Brünn 2015 mit einem BMW Z4 GT3 in der Meisterschaft am Start. Als Fahrer wurde wie vor zwei Jahren Jakub Knoll (26/CZ) sowie erstmals der junge Österreicher Michael Fischer (22), der sein Debüt im ADAC GT Masters gab, eingesetzt. Das Fahrzeug, ein neuer BMW M6 GT3, erlebte dank des Engagements des Sponsors RAVENOL seinen insgesamt erst dritten Renneinsatz.

"Wir haben uns kurzfristig für diesen Gaststart entschieden", so Teamchef Robert Senkyr. "Wir waren vor Kurzem erst auf dem Red Bull Ring im Renneinsatz und wollten sehen, wie konkurrenzfähig wir sind - vor allem im Hinblick auf eine geplante komplette internationale Saison 2018."

In den beiden Freien Trainings am Freitag belegten Knoll und Fischer zwar noch den vorletzten Platz unter den 29 Fahrzeugen. Allerdings verbesserte man die Rundenzeit in den beiden Sessions bereits um mehr als eine Sekunde, während die Zeiten an der Spitze nahezu gleich blieben.

Im ersten Qualifying schaffte es Knoll dann sogar, eine weitere Sekunde zu finden und zwei Konkurrenten hinter sich zu lassen. "Jedes Fahrzeug, das wir hinter uns lassen, ist für uns ein Erfolg", so Teamkollege Fischer. Im Rennen ging es nach einer konstanten Leistung dann sogar vor bis auf Position 17. Die schnellste Rennrunde des Teams entsprach dabei fast genau der Zeit im Qualifying.

Im zweiten Zeittraining am Sonntag schaffte es Fischer dann ebenfalls, zwei Konkurrenten hinter sich zu lassen und den BMW M6 auf Platz 26 zu stellen. Er verbesserte dabei die Zeit vom Vortag erneut um knapp eine Sekunde. In einem harten und sehr schnellen Rennen, dem schnellsten in der Geschichte des ADAC GT Masters, belegten Knoll/Fischer schließlich einen hervorragenden 22. Platz.

Der direkte Vergleich mit dem zweiten M6 GT3 im Feld vom BMW Team Schnitzer, 2016 noch in der DTM aktiv, fiel ebenfalls respektabel aus. Die Mannschaft um Teamchef Charly Lamm war im Schnitt nur gut 1,5 Sekunden schneller unterwegs.

Das Resümee von Robert Senkyr fiel insgesamt positiv aus. Wenn es dem Team gelingt, die benötigten finanziellen Mittel mit Hilfe eines Sponsors zu bekommen, möchte Senkyr Motorsport in diesem Jahr einen weiteren Auftritt im ADAC GT Masters absolvieren.


ADAC / ND


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