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ADAC GT Masters: Kein Glück für Precote Herberth Motorsport trotz einer starken Teamleistung

Rückschlag im Titelkampf

11.06.2017 (Speed-Magazin.de) Für die Mannschaft von Precote Herberth Motorsport verlief das erste Auslandsrennen des ADAC GT Masters nicht wie geplant. Nachdem das Team rund um das Fahrerduo Robert Renauer und Sven Müller als Tabellenführer an den Red Bull Ring gereist war, konnten sich die Bayern in der Steiermark keine Meisterschaftspunkte gutschreiben. 

Das Rennwochenende in Österreich startete für Robert Renauer und Sven Müller mit einem starken dritten Platz im ersten Qualifying. Von dieser Position aus nahm Startfahrer Renauer das Rennen in Angriff und konnte sich bis zum Boxenstopp im Führungsfeld behaupten. Aufgrund einer Unterschreitung der vorgegebenen Boxenstandzeit um 0,004 Sekunden wurde nach dem Fahrerwechsel eine Strafe gegen die Porsche-Mannschaft verhängt. Somit musste Teamkollege Sven Müller unfreiwillig den vierten Rang abgeben und rutschte auf die 18. Position zurück. Doch der Laufsieger vom Lausitzring bewies Kampfgeist und verbesserte sich bis zur Zielüberfahrt eindrucksvoll um sechs Plätze auf Rang zwölf.

© just authentic | Zoom
„Schade, dass wir heute um einen Podestplatz und wertvolle Meisterschaftspunkte gebracht wurden“, sagte Sven Müller nach dem Samstagsrennen. „Wir haben unseren Boxenstopp analysiert und wissen, was wir ändern müssen, um Strafen wie diese in Zukunft zu vermeiden.“

Am Sonntagmorgen ging es für den 25-Jährigen in das zweite Qualifying. Trotz guter Wetterbedingungen reichte es am Ende der zwanzigminütigen Session nur für die neunte Startreihe. Doch der Porsche-Werkspilot behielt einen kühlen Kopf und arbeitete sich im hart umkämpften Fahrerfeld bis in die Punkteränge vor. Zur Rennhälfte übernahm Robert Renauer das Cockpit des Porsche 911 GT3 R und knüpfte problemlos an die Leistungen seines Teamkollegen an. Doch ein Reifenschaden verhinderte wenige Runden vor Schluss ein Top-10-Ergebnis.

„Trotz einer starken Teamleistung war das Glück an diesem Wochenende nicht auf unserer Seite“, blickt Robert Renauer enttäuscht zurück. „Nach so viel Pech kann es beim nächsten Lauf in Zandvoort nur besser werden. Dort werden wir alles geben, um uns die Tabellenführung zurückzuholen.“

Für die Mannschaft von Precote Hebrerth Motorsport geht es am vorletzten Juli-Wochenende in die nächste Runde des ADAC GT Masters. Doch bevor sich das Team auf das Gastspiel in den Niederlanden konzentriert, starten die Bayern im Rahmen der Blanpain GT Series in Paul Ricard (23. bis 24. Juni) und bei den 12 Stunden von Imola (30. Juni bis 1. Juli).


just authentic / JM


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