zur Startseite

ADAC GT Masters: Enttäuschender Auftakt für Zakspeed

Traditionsteam in Oschersleben ohne Punkte

03.05.2019 (Speed-Magazin.de) Das BKK Mobil Oil Team Zakspeed blieb beim Auftakt in Oschersleben aufgrund unglücklicher Umstände hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Die Probleme begannen bereits am Freitag, als das Team bei gleich beiden eingesetzten Mercedes-AMG GT3 mit einer beschädigten Ölwanne zu kämpfen hatte. Beim Fahrzeug mit der Startnummer 21, das von GT-Ass Jeroen Bleekemolen und Jimmy Eriksson pilotiert wird, war der Schaden so groß, dass die Mechaniker den kompletten Motor über Nacht austauschen mussten. Beim Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 20 von Mick Wishofer und Kelvin Snoeks konnte der Schaden dagegen repariert werden, und beide Autos wurden mit einer Punktlandung zum Qualifying am Samstagmorgen fertig. Die fehlende Trainingszeit und anhaltenden Probleme spiegelten sich dann im Ergebnis wieder. Bleekemolen schaffte es mit der Startnummer 21 lediglich auf den 24. Startplatz, die Teamkollegen der Startnummer 20 traf es sogar noch härter. Auch nach der Reparatur verlor der Mercedes-AMG GT3 wieder Öl und das Team musste sich schlussendlich dazu entscheiden das Fahrzeug zurückzuziehen. Ein weiterer Motorwechsel war an diesem Wochenende schlichtweg unmöglich und so startete das Team Zakspeed am Sonntag mit nur einem Fahrzeug.

Von Startplatz 25 aus ging es dann für Eriksson am Sonntag ins Rennen, nachdem das Qualifying am Morgen von Porsche und Lamborghini dominiert wurde. Am Ende konnte das Zakspeed-Duo immerhin noch sieben Plätze gutmachen und die Ziellinie auf Rang 18 überqueren.

"Leider hatten wir in Oschersleben nicht den Saisonauftakt, den wir uns gewünscht hatten", so Teamchef Peter Zakowski. "Unser Hauptproblem dabei waren die Motorschäden, die aus den Beschädigungen im zweiten freien Training am Freitag resultierten. Sowohl Bleekemolen als auch Snoeks sind leider in der Schikane unglücklich über die Curbs gefahren, wodurch das Training für uns frühzeitig vorbei war. Dank der großartigen Leistungen des Teams, das alles gegeben hat, konnten wir dann das Qualifying am Samstag als Roll-out benutzen, bessere Zeiten waren aber situationsbedingt nicht möglich. Bis zum nächsten Wochenende in Most werden wir alles analysieren, uns gut vorbereiten und dann hoffentlich eine bessere Performance zeigen können."


ADAC Motorsport


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de