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ADAC GT Masters: Audi Sport racing academy fördert den Nachwuchs

Die Förderung junger Talente ist das Ziel der Audi Sport racing academy

26.08.2017 (Speed-Magazin.de) Das Nachwuchsteam der Audi driving experience tritt mit zwei Audi R8 LMS in der "Liga der Supersportwagen" an. Pilotiert werden diese von Mikaela Åhlin-Kottulinsky (24/S) und Ricardo Feller (17/CH) sowie Christopher Höher (20/A) und Elia Erhart (29/Roth). Eingesetzt werden sie von TKL Motorsport. Das Team hatte in den vergangenen Jahren bereits die Rennfahrzeuge der Audi racing experience bei deren Kundensportprogramm auf der Nürburgring-Nordschleife betreut.

"Das ADAC GT Masters ist eine Rennserie, die mit starken Fahrern und Top-Fahrzeugen besetzt ist", so Klaus Demel, Leiter der Audi driving experience. "Ein idealer Platz für junge Talente, sich gegen Top-Fahrer zu beweisen und natürlich um auch noch viel zu lernen."

Elia Erhart und Christopher Höher
Elia Erhart und Christopher Höher
© ADAC | Zoom
Das Fahrerquartett wird von namhaften Mentoren betreut. Neben dem ehemaligen Rallye-Ass Sepp Haider (62/A) sind dies Rahel Frey (31/CH, YACO Racing), die ebenfalls in einem Audi im ADAC GT Masters antritt, und Sportwagen-Routinier Pierre Kaffer (41/D). Sie stehen den Piloten bei den Academy Meetings und an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters unterstützend zur Seite. Aber auch außerhalb der Renneinsätze und Meetings helfen sie bei Fragen weiter. "Unserem ganzen Team fehlt es im ersten Jahr natürlich noch etwas an Erfahrung", so Åhlin-Kottulinsky. "Daher ist die Hilfe der Mentoren sehr wertvoll. Ich spreche zum Beispiel auch abseits der Rennstrecke oft mit Rahel Frey und tausche mich mir ihr aus. Sie ist mein Idol, da sie schon in der DTM gefahren ist und auch im ADAC GT Masters schon Rennen gewonnen hat. Wir entwickeln uns stetig weiter und verbessern uns. So haben wir am Sonntag im Regen 13 Plätze gutgemacht und am Nürburgring war Ricardo toller Elfter im Qualifying."

Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Ricardo Feller
Mikaela Ahlin-Kottulinsky und Ricardo Feller
© ADAC | Zoom
Neben dem fahrerischen Teil der Ausbildung werden die Kandidaten der Academy auch in Bereichen wie Fitness, Medien, Technik oder Sponsorensuche geschult. "Wir wollen junge Rennfahrer auf einem möglichen Weg zu einer Profikarriere im Motorsport unterstützen", erklärt Demel. "Unsere Kandidaten können sich durch eine kontinuierliche Entwicklung und sehr gute Leistungen für weitere Aufgaben empfehlen. Wir stehen hier mit unseren Kollegen von Audi Motorsport und Audi Sport customer racing in regelmäßigem Austausch." Åhlin-Kottulinsky ist vom Programm der Audi Sport racing academy begeistert: "Mir bedeutet es sehr viel, dass ich für die Audi Sport racing academy starten darf. Toll ist, dass es nicht nur um das Fahren geht, sondern auch um andere Bereiche wie die Technik. Wir hatten zum Beispiel Schulungen über das Auto oder auch die Reifen. So sollte eine Academy sein."

Mit der Entwicklung der Fahrer, die im Falle von Feller und Höher vor der Saison noch keine GT3-Erfahrung hatten, ist das Team zufrieden. "Das ADAC GT Masters ist in diesem Jahr noch stärker und das Niveau ist nochmals gestiegen", so Demel. "Für unser Team und unsere Fahrer bedeutet dies zuallererst lernen und Erfahrung sammeln. Bei einigen Kandidaten konnten wir sehr gute Ansätze und erste tolle Entwicklungsschritte feststellen, an denen wir jetzt intensiv weiterarbeiten werden."


ADAC / ND


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