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ADAC GT Masters 2014: Stimmen nach dem Rennen - Reaktionen nach dem zweiten Rennen auf dem Sachsenring

Herzschlagfinale auf dem Sachsenring!

22.09.2014 (Speed-Magazin.de / GT Masters 2014) Herzschlagfinale auf dem Sachsenring! Audi-Duo Rast/van der Linde siegt vor R. Renauer/Schwager im Porsche Rast/van der Linde nach Sachsenring-Doppelsieg Titelfavoriten! Spannung bis zur letzten Sekunde. Das sagten Sieger und Platzierte nach dem zweiten Lauf des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring.

Kelvin van der Linde (#10 Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Ein für uns sehr spannendes Rennen, das Mischwetter hat unseren Herzschlag schon ganz schön in die Höhe getrieben. In der zweiten Rennhälfte war es schwierig, das Auto auf der Strecke zu halten. Dann habe ich noch ein Teil vom Unterboden verloren, das hat alles nur noch schwieriger gemacht. Ich habe aber nicht zu viel riskiert, denn ich hatte von hinten nicht viel Druck."

René Rast (#10 Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Sieger: "Am Start konnte ich die Führung vor meinem Teamkollegen Nicki Thiim übernehmen und ich konnte ohne Druck vorne weg fahren. Beim Finale in Hockenheim in 14 Tagen wird es nicht einfach werden, aber unser Punktepolster ist schon sehr beruhigend."

Fabian Hamprecht (#11 Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Dritter: "Ich hatte immer einen Porsche im Rückspiegel und habe den Porsche vom Renauer mit dem überrundeten Porsche von Engelhart vertauscht und Renauer daher etwas kampflos vorbeigelassen. Das war Schade, aber er war ohnehin viel schneller als ich. Ich freue mich natürlich wieder auf dem Podium zu stehen."

Robert Renauer (#8 TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), Zweiter: "Ich war im Regen schon deutlich schneller als die Anderen, aber eigentlich bin ich nur Christian Engelhart hinterher gefahren, der hatte die gleiche Pace. Unser Auto hatte extrem Grip, ich konnte in jeder Kurve 5 bis 10 km/h schneller fahren. Von daher war es ziemlich spielerisch. Das war heute einfach einer dieser Tage, die es manchmal gibt und die man nicht erklären kann. Ich bin eigentlich kein Regengott, aber heute gab das Auto es her."

Dominik Schwager (#8 TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), Zweiter: "Am Start hatte ich Glück, dass ich keinen Treffer bekommen habe. Meine Pace war gut, ich hatte in der Startphase dann einen BMW hinter mir, der etwas schneller war, daher habe ich ihn ziehen gelassen. 90% der Arbeit hat Robert heute gemacht, er war einfach sensationell. Es war eine tolle Fahrt."

Nicki Thiim: (#11 Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), Dritter: "Wir haben heute unsere Teamkollegen unterstützt und haben an der Spitze einen schönen Formationsflug abgeliefert. Wir konnten schön vorne fahren und ich freue mich für das Team und das gute Ergebnis von uns alle."

Jaap van Lagen (#3 GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Rang 17: "Es war sehr schwer mit dem beschädigten Heckflügel zu fahren. Im ersten Sektor ging es noch, aber in den schnellen Abschnitten hätte ich mehrere Mal fast das Auto verloren, weil die Downforce fehlt. Das Team hat dann die Entscheidung getroffen den Flügel zu tauschen. Wie das Rennen dann gelaufen ist, hätte man ohne den Wechsel noch ein paar Punkte holen können, aber aus Sicherheitsgründen war es vernünftig, den Flügel zu tauschen."

Claudia Hürtgen (#19 PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), Rang sechs: "Wir haben beim Boxenstopp die entscheidenden drei, vier Sekunden verschenkt und sind dadurch am Ende unserer Kampfgruppe wieder auf die Strecke gegangen. Philip Geipel hat mir dann keinen Platz gelassen, darüber kann man sich aufregen oder auch nicht. Aber letztendlich haben wir einen Fehler gemacht, der uns erst in diese Situation gebracht hat. Ansonsten hätten wir bei diesen schwierigen Bedingungen am Ende vielleicht noch ganz vorn ein Wörtchen mitreden können."

Herbert Handlos (#7 TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), Sieger Gentlemen-Wertung: "Es war sehr schwierig mit Slicks auf der nassen Strecke. Wir sind nur mit Blick auf die Gentlemen-Wertung gefahren und haben nicht um Gesamt-Punkte gekämpft, ich habe auch drei Gegner kampflos vorbeigelassen, da ich nichts riskieren wollte. Bevor jemand nervös wird und jemanden abschließt, ist es besser so. Wie es ausschaut haben wir die Meisterschaft aus eigener Kraft nun fast in der Tasche."

Dominic Jöst (#9 TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), Zweiter Gentlemen-Wertung: "In der zweiten Rennhälfte sind wir im Regen auf Slicks geblieben und um so nasser es wurde, desto schneller konnten wir fahren. Das Auto war sehr gut gelegen und ich konnte auch bei den schwierigen Bedingungen sehr schnelle Zeiten fahren. Alfred und Herbert lagen aber leider zu weit vorn, um sie noch einzuholen."

Florian Scholze (#9 TONINO Team Herberth-Porsche 911 GT3 R), Zweiter Gentlemen-Wertung: "Der Start war sehr turbulent, daher habe ich es in der ersten Kurve vorsichtig angehen lassen. Bis zum Fahrerwechsel konnte ich sehr gut im Feld mitschwimmen. Im Regen hatten wir dann Mega-Glück, dass unser Porsche bei solchen Bedingungen fantastisch liegt."

Remo Lips: (#17 Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Dritter Gentlemen-Wertung: "Ich hatte auf den Slicks im Regen kein Vertrauen, es war sehr schwierig, zwei Mal wäre ich fast abgeflogen. Da habe ich lieber das Auto heil ins Ziel gebracht und werde ich Hockenheim nochmals angreifen."

Lennart Marioneck (#17 Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), Rang 16: "Am Start ging es drunter und drüber, schon auf der Startgeraden gab es Rempler und in Kurve eins herrschte auch Chaos. Ich hatte Glück durch die erste Kurve zu kommen, anschliessend war die Fahrweise im Feld aber auch ziemlich rüde. Wenn ich frei fahren konnte war die Pace gut, leider konnten wir im Regen den zweiten Platz nicht mehr halten."

Christian Engelhart (#3 GW IT Racing Team Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R), Rang 17: "In der Schlussphase des Rennen war ich sehr schnell unterwegs, wusste aber nicht, das ich mit der Spitzengruppe kämpfe. Es gab es ein Kommunikationsproblem mit der Box und ich hatte keinen Hinweis, auf welchen Positionen die Gegner lagen. Sonst wäre ich sicherlich deutlich defensiver gefahren."


Raphael Berlitz

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