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Formel 1 Schlagzeile: Red Bull F1 streitet mit Renault nach Verstappen Aus - Schuld hat MGU-K?

Totalausfall von Max Verstappen beim Grossen Preis von Ungarn

02.08.2018 (Speed-Magazin.de / Horst Bernhardt zu den F1 Schlagzeilen) Eigentlich hat Red Bull F1 und Dieter Mateschitz sowieso vorgehabt mit den Renault Motoren nur noch bis zum Ende der jetzigen Formel1 Saison zu fahren. Schon vor einigen Wochen hatte Red Bulls Boss Mateschitz mit Honda für die Formel-1 Saison 2019 einen mehrjährigen Vertrag geschlossen. Renault hat das nicht amused. Doch nun eskaliert die Situation - Auslöser ist der Totalausfall von Red Bull Formel1 Pilot Max Verstappen im letzten Grand Prix von Ungarn. Laut Red Bull und Verstappen hing der Motorschaden an den MGU-K von Renaults Triebwerken.... aber lesen Sie weiter!



F1: Grosser Preis von Ungarn 2018
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Renault mangelt es an Power und Verlässlichkeit, sagt Red Bull 
 
Der Red Bull Formel1 Teamchef Christian Horner machte seinem Ärger über den Totalausfall von Max Verstappen im Grossen Preis von Ungarn Luft und kritisierte Renault auf das heftigste. Max Verstappen ist nach nur fünf Runden im GP Ungarn mit Motorschaden ausgerollt. Der ansonsten sehr zurückhaltende und überaus sympathische Horner ätzte noch während des F1 Rennens am Hungaroring: „Das ist bitte für Max [Verstappen], denn es war ein Motorschaden. Wir glauben es hängt mit der MGU-K zusammen. Ich will das gar nicht kommentieren. Wir zahlen viele Millionen für diese Triebwerke, die erstklassige Produkte sein sollten. Es ist klar ersichtlich, das dies nicht der Realität entspricht. Das ist sehr frustrierend.“
 
-- O-Ton Christian Horner --
... Er konnte es sich nicht verkneifen und legte nach: „Ich überlasse es Herrn Abiteboul die Ausreden hierfür nachzuliefern.“
 
Der Renault Sportchef Cyril Abiteboul schiesst gegen Red Bull
 
Renault Teamchef Cyril Abiteboul lässt die Kritik von Red Bull kalt
Renault Teamchef Cyril Abiteboul lässt die Kritik von Red Bull kalt
© Speedpictures | Zoom
Doch nun ist es Renault, die sich nicht mehr zurückhalten - sie wettern gegen den österreichischen Energydrink-Hersteller. Auf die Frage wie Renault auf die Kritik reagiere, meint Abiteboul: "Wir lesen längst nicht mehr alles was [Christian] Horner zu unseren Motoren sagt. Wir haben mit ihnen [er meint Red Bull] nichts mehr zu tun, es ist erledigt.2 
 
Auf die angesprochene MGU-K sagte Cyril Abiteboul: „Wir haben nach dem Formel 1 Rennen in Monaco auf ein verbessertes System umgestellt und haben die Temperaturen dadurch viel besser im Griff. Red Bull verzichtet allerdings auf die neue Variante weil sie sparen wollen und der Einbau anders ist als bei der alten Version. In unseren eigenen Formel 1 Autos haben wir keine Probleme, können aber Red Bull natürlich nicht zwingen, damit zu fahren."


Horst Bernhardt / RB

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