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Formel 1: Racing Point fordert Red Bull F1 in der F1 2019 heraus

Dank der Übernahme des Teams sitzt Lance Stroll 2019 in einem konkurrenzfähigem Auto

09.01.2019 (Speed-Magazin.de / Horst Bernhardt zum Thema Übernahme des Racing Point F1 Teams durch Lawrence Stroll und Consortium)  Für die neue Formel-1 Saison, die in wenigen Wochen beginnt, hat sich das ehemalige Force India Team von Vijay Mallya ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie wollen tatsächlich zur Nummer Drei nach Mercedes F1 und Ferrari F1 aufsteigen! Damit fordern sie das österreichische Rennteam Red Bull von Dietrich Mateschitz aufs schärfste heraus... Weiterlesen im Speed-Magazin

Formel-1 2019 wird spannend: Das ehemalige Force India F1 Team hat Grosses vor
Formel-1 Insider hatten in der Vergangenheit bereits ein besonderes Auge auf das Racing Point F1 Team geworfen. Unter der früheren Chefetage von Vijay Mallya waren die Finanzen nämlich immer angespannt - und unter diesem Aspekt war Force India wahrlich ein effizientes Team im Formel 1 Zirkus, das trotz der begrenzten finanziellen Mittel grosse sportliche Erfolge verbuchen konnte.

Nach der Übernahme des Force India Teams durch Lawrence Stroll (plus Consortium) verfügt man nun ab der Formel-1-Saison 2019 über ausreichende, wenn nicht sogar eher üppige Dollar Millionen, und entsprechend hoch sind die gesetzten Ziele. "Ein Formel 1 Team zu kaufen war eigentlich nie mein Ziel. Doch dieses Team hat das Interesse bei mir und meinen Partnern geweckt, weil es besonders ist," gibt der neue Inhaber des Racing Point F1 Teams, Stroll sr., zu Protokoll.

Langfristig will Racing Point zum Top Team werden
Langfristig will Racing Point zum Top Team werden
© Speedpictures | Zoom
Ab der diesjährigen Formel1 Saison werden also Lance Stroll und Sergio Perez in den Cockpits von Racing Point F1 sitzen. Im Management und im technischen Sektor setzt Lawrence Stroll auf Kontinuität und wird keine grossen Änderungen im Team vornehmen, deren Basis solide ist und einen hervorragenden Job macht.

Mit dem nun üppigen Finanzpolster im Rücken kann Racing Point F1 jetzt natürlich viel stärker agieren und technische Weiterentwicklungen entsprechend einsetzen. "Wir wollen in dieser F1 Saison um Platz drei kämpfen und langfristig zu den Top-Teams aufsteigen. Die neuen Regeln sollten uns da entgegenkommen," ist sich der neue Team-Eigner sicher. Dietrich Mateschitz wird das für sein Red Bull F1 Team als Herausforderung ansehen - man kann also gespannt darauf sein wie der Kampf um Platz 3 in diesem Jahr ausgehen wird.

Lawrence Stroll will mit seinem Engagement die Initialzündung einleiten. Die Team-Verantwortlichen sollen sich jetzt nur noch ums Racing kümmern und nicht um die Finanzen. Das Geld ist vorhanden, um eine solide Arbeit zu garantieren.


Horst Bernhardt


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