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Formel 1 Langeweile wegen Mercedes?

Mercedes und ...

13.05.2019 (Speed-Magazin.de) Mercedes gewann von 2014 bis 2018 fünf mal in Folge den Konstrukteurs-Titel und fünf mal die Fahrer-WM. Mit fünf Doppelsiegen in den ersten fünf Rennen der Saison 2019 hat Mercedes nun den besten Saisonstart aller Zeiten hingelegt. Im Konstrukteurspokal führt man überlegen mit 217 Punkten. Ferrari liegt mit 121 Zählern bereits nach fünf Rennen 96 Punkte hinter Mercedes.



F1: Grosser Preis von Spanien 2019
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Erleben wir heuer eine Saison wie 1988, wo Ayrton Senna und Alain Prost in 15 von 16 Rennen die Konkurrenz in ihren McLaren Honda Grund und Boden gefahren haben? Damals gewann Gerhard Berger das einzige Rennen für die roten aus Maranello in Monza nur weil ein gewisser Jean Louis Schlesser den führenden Senna von der Strecke kegelte.

... Lewis Hamilton dominieren die Formel 1
... Lewis Hamilton dominieren die Formel 1
© Speedpictures | Zoom
In der Fahrer-WM führt Hamilton mit 112 Punkten vor Bottas mit 105 Zählern, Verstappen kommt auf 66 und Vettel liegt mit 64 Punkten nur auf Platz vier. Mercedes und vor allem Lewis Hamilton haben in den vergangenen fünf Jahren einen hervorragenden Job gemacht. Mercedes Teamchef Toto Wolff schafft es jedes Jahr seine Mannschaft derart zu motivieren das man mit Abstand das beste Gesamtpaket zur Verfügung hat. Lewis Hamilton hat von den 105 Rennen der Hybrid-Aera 54 gewonnen, was einer Erfolgsquote von über 51 % entspricht. Dieser Leistung kann man nur höchsten Respekt entgegen bringen.

Toto Wolff: „Ob diese Situation für die Formel 1 gut oder schlecht ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wir geben immer unser bestes und versuchen es besser zu machen wie im Vorjahr.“ Und das gelingt Mercedes geradezu perfekt. Eine Fehlerquote gibt es praktisch nicht.

Bei Ferrari soll es Stimmen geben die das komplette Konzept des aktuellen SF90 in Frage stellen. Auf den Geraden ist man schnell, in den Kurven geht die Zeit verloren. Auf die Frage ob man ein grundlegendes Problem im Auto hätte und wie
dramatisch die wäre, antwortete Matti Binotto: „ Ein Drama wäre das nicht. Wir müssen herausfinden, ob die Probleme etwas mit der Konzeption des Autos zu tun haben.“ Noch sind sechzehn Rennen zu fahren und es kann noch viel passieren. Aber sollte Ferrari in den kommenden Rennen nicht kontern, ist der WM-Zug abgefahren. Mercedes muss sich nicht den Schuh anziehen, das die Formel 1 langweilig geworden ist. Es liegt an der Konkurrenz es wieder spannend zu machen!


Horst Bernhardt


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