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Formel 1: Ferrari protest gegen Mercedes und Red Bull vor Saisonbeginn in Australien

Ferrari stellt Legalität des Mercedes Fahrwerks in Frage

13.02.2017 (Speed-Magazin.de / F1 / Horst Bernhardt) Der Versuch der italienischen Scuderia, die „aktiven“ Fahrwerke von Mercedes und Red Bull zu verbieten, sind bei einer Sitzung der technischen Arbeitsgruppe der Formel 1 in Genf in der vergangenen Woche kläglich gescheitert.

Beim Saisonauftakt in Melbourne könnten die Italiener einen Protest gegen den von Mercedes und Red Bull eingesetzten Techniktrick platzieren. Die beiden Teams verwenden ein System, welches mechanisch die Bewegunen des Fahrwerks ausgleicht und die Bodenfreiheit im Fahrbetrieb an die Strecke angleicht. Dies wirkt sich dann vorteilhaft auf die Aerodynamik aus, wodurch man trotz steil angestelltem Heckflügel einen höheren Top-Speed erreicht. Die Scuderia versuchte durch Abwerbung von Technikern und Anfragen bei der FIA hinter das Geheimnis des Systems zu kommen, was jedoch erfolglos blieb. Sollte ein Protest in Australien eingelegt werden, müssten Mercedes und Red Bull den Technik-Trick offenlegen. 


Horst Bernhardt


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