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Formel 1 Boss Chase Carey kündigt Umweltpolitische PR-Kampagne an

13.08.2019 (Speed-Magazin.de) Die Umwelt- und Klimaschutz Debatte hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Und auch der Motorsport kann sich diesem Thema auf Dauer nicht verschließen. Im Zuge der Neustrukturierung der Formel 1 will man ab 2021 rein synthetische Kraftstoffe im Grand Prix Sport verwenden. Diese klimafreundlichen E-Fuels sind jedoch nur der Anfang einer größeren Initiative.



F1: Grosser Preis von Ungarn 2019
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Carey kündigt eine umfangreiche PR-Kampagne an, die den hohen Wirkungsgrad der derzeitigen Hybridaggregate in den Vordergrund rücken soll und auf die Nachhaltigkeit aufmerksam machen soll. „Es geht um die Bemühungen unsererseits in Sachen Nachhaltigkeit. Hier werden wir deutlich mehr tun. Der Hybridmotor war ein Riesen Schritt nach vor was den Wirkungsgrad angeht, während die hohe Leistung erhalten blieb.“

Die 1,6-Liter-V6-Turbos gewinnen mittels der MGU-H , Teile der im Abgasstrang gebündelten Energie zurück und geben diese über einen Elektroantrieb wieder ab. Mercedes gibt hier einen Wirkungsgrad von 50% an. „Außerdem arbeiten wir eng mit der Ölindustrie zusammen bei der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe, Biokraftstoffen und Wasserstoffantrieben. Bis zum Jahresende wird der Nachhaltigkeitsaspekt immer mehr in den Vordergrund rücken.“

Partner der Formel 1, mit denen Chase Carey gesprochen hat, sind von diesen Ideen begeistert. Der Liberty Media Boss glaubt, das der Umweltaspekt wichtig ist für die Zukunft der Formel 1. Im Vordergrund muss jetzt die Kommunikation der supereffizienten Verbrennungsmotoren mit ihren niedrigen Emissionswerten stehen. In Toto Wolff hat Carey bereits einen prominenten Mitstreiter gefunden. „Alles dreht sich um Nachhaltigkeit und CO2-neutral zu werde. Die jüngeren Menschen sind nicht mehr an einem V12 interessiert. Das muss man bedenken. Wir verfügen über die effizientesten und stärksten Motoren in unseren Formel 1 Fahrzeugen. Und genau diese Technologie muss auch in unsere Straßenfahrzeuge.“


Horst Bernhardt


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