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Formel 1 2017: Niki Lauda glaubt nicht an Sandbagging

Niki Lauda und Toto Wolf

13.02.2017 (Speed-Magazin.de / F1 / Horst Bernhardt) Vieles ist neu in der Formel 1-Saison 2017: Die Besitzverhältnisse sind geregelt, die neue Generation der Autos mit breiteren Reifen und geänderten Abmessungen und dahergehend veränderte Aerodynamik werden bei den Winter-Tests in Barcelona vom 27.02. – 02.03. und 07.03. - 10.03. die ersten Kilometer auf der Strecke absolvieren.

Niki Lauda ist überzeugt das bei den Testfahrten nicht geblufft wird. „Diemal werden alle zeigen was sie drauf haben und nicht bis Australien warten um die wahre Performance zu zeigen. Auch wir wollen wissen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen.“

Mercedes hatte sich im letzten Jahr bei den Tests auf Longruns konzentriert, Rekordrunden standen nicht auf dem Plan. Aufgrund des geänderten technischen Reglements will Mercedes bei den anstehenden Testfahrten jedoch erkennen wo man steht. Lauda weiter: „Am ersten Test werden die Teams die neuen Autos kennelernen wollen. In der Pause wird man Updates installieren und im zweiten Test wird es voll zur Sache gehen“ ist der dreimalige Champion überzeugt.

Pirelli Rennchef Paul Hembery sieht das ganz anders: „Bei den Tests in Barcelone werden wir das Kräfteverhältnis noch nicht erkennen. Die Teams werden die echte Performance nicht zeigen.“ Selbst beim Saison-Auftakt in Melbourne erwartet er noch kein klares Bild: „Wir werden wohl das zweite und dritte Rennen abwarten müssen um die wahre Performance erkennen zu können.“


Horst Bernhardt


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