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Formel 1 2017: Neue Hoffnung für die F1 GP Deutschland Nürburgring und Hockenheim

In Hockenheim gibt es erst 2018 wieder Formel1 Action

28.01.2017 (Speed-Magazin.de / F1 / Horst Bernhardt) Nach dem Rausschmiss von Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hört man von den neuen Machthabern des Formel1 Business Liberty Media, Chase Carey, Sean Bratches und Ross Brawn eigentlich nur Gutes: Sie wollen die alten Traditionsrennstrecken im Formel1-Kalender erhalten. Lesen Sie weiter warum Hockenheim und Nürburgring den F1 Strecken von Monza, Monaco und Silverstone gleichgestellt sind...

Formel 1 wieder im Rennkalender dabei...

Im BBC-Interview sprechen sich die Nachfolger des langjährigen F1-Promoters Bernie Ecclestone für den Erhalt der Grand Prix Rennen in Deutschland, England und Italien aus. Liberty Media will den finanziell angeschlagenen Veranstaltern in Deutschland am Nürburgring und am Hockenheimring sowie in Italien (Monza) und England (Silverstone) den Verbleib im Formel-1-Kalender ermöglichen. Chase Carey meint dazu: "Die Wiege des Grand-Prix-Sports ist und bleibt nun mal Westeuropa."

Ross Brawn, der in dem neuen Formel1-Inhaber-Dreigestirn für den Sport zuständig ist, will einen Mix aus den traditionellen Rennstrecken und auch neuen Austragungsorten. "Viele der neuen Strecken geben der Formel 1 ein eigenes Flair. Es gibt sie aber nur, weil sie ein Teil der Show im Gesamten sind. Dazu gehören Silverstone, Monaco, Monza und Hockenheim- und Nürburgring."

Die Aussage von Ross Brawn ist definitiv ein gutes Zeichen für die Veranstalter und Betreiber der Königsklasse in der Eifel und in Baden-Württemberg. Am Nürburgring war die Formel 1 zuletzt vor 4 Jahren, also mit dem Formel1 GP 2013 am Start. Die F1 Rennen 2015 und 2017, die turnusmässig auch in der Eifel stattfinden sollten, sind aufgrund der finanziellen Probleme aus dem F1 Kalender geflogen. Hockenheim wollte das Risiko auch nicht übernehmen und somit ist Deutschland leider erst wieder mit dem Grossen Preis 2018 wieder mit dabei.

Die neuen Verantwortlichen des Formel-1-Sports wollen die Rennen zwar nicht günstiger, aber wertvoller gestalten. Damit sollen am Ende auch die Veranstalter schwarze Zahlen schreiben können. Liberty Media Chef Chase Carey wünscht sich ein gutes Verhältnis zu den Rennveranstaltern. Man plant die Anzahl der Formel 1 Rennen langfristig zu erhöhen und wünscht sich laut deren Aussage auch mehr Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent. Im Gespräch sind Stadtrennen in Miami, New York, Las Vegas und Los Angeles.

Auch die Formel1-Grand-Prix-Wochenenden könnten sich laut Chase Carey verändern: "Wir sahen uns die F1 Rennen an und möchten sie nun etwas grösser und attraktiver gestalten." Musik-Events wie auch beim Formel-1-GP in Österreich können durchaus eine Möglichkeit sein um die Formel-1-Wochenenden aufzuwerten.


Horst Bernhardt


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