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Formel 1 2012: Fernando Alonso hat ein Mitspracherecht beim Teamkollegen

Fernando Alonso - Gewinner des GP von Europa in Valencia

25.06.2012 (Speed-Magazin) Fernando Alonso deckt auf, dass Ferrari ihn zu einem Gespräch über einen möglichen zukünftigen Teamkollegen hinzugezogen hat.



F1: Formel 1 GP Europa Valencia 2012 - Rennsonntag
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Während die Gerüchte über Massas Zukunft abflachten, gefolgt von einer deutlichen Steigerung seiner Performance, haben die Kommentare von Stefano Domenicali über Sebastian Vettel das Interesse in eine Alonso-Vettel-Partnerschaft erneuert. Als Alonso darauf angesprochen wurde, ob er jemals ein Mitspracherecht hatte, wer sein Teamkollege sein würde, bestätige dieser: "In der Vergangenheit war das nie der Fall. Bei Ferrari ist das nun anders."

Fernando Alonso:
Fernando Alonso: "wir reden auch über zukünftige Teamkollegen"
© mspb | Zoom
"Ich bin jede Woche in Italien und sehe somit gelgentlich den Präsident oder Stefano. Dann reden wir über die Entwicklung des Autos, wir reden über GT - da gibt es einiges an Arbeit, ein neues Auto zu bauen,das Ende des Jahres abgeschlossen sein werden und für das wir gerade Tests durchführen. Ausserdem reden wir über die Zukunft in der Formel 1, über Corsa Cliente, die einige alte Formel 1-Fahrzeuge besitzen und manchmal wollen, dass wir an Strecken vor Ort sind, damit ich einigen Fahrern Dinge erklären kann. Schliesslich reden wir auch über zukünftige Teamkollegen."

Als er gefragt wurde, ob er davon ausgeht, dass Ferrari es in der Planung berücksichtigen würde, wenn er sagt, dass er nicht neben einem bestimmten Fahrer antreten möchte, antwortete Alonso: "Ich bezweifele es. Wir reden in offenen Gesprächen darüber, am Ende ist es die Entscheidung von Ferrari."

Anschliessend wurde er gefragt, ob er Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel als zukünftigen Teamkollegen willkommen heissen würde. Auf beide Namen antwortete er gleichermassen: "Kein Problem." Alonso fügte hinzu, dass er immer von seinem Teamkollegen unter Druck gesetzt werden wollte, worauf er hinzufügte, dass Massa eine schwerere Aufgabe gewesen sei, als es möglicherweise ausgesehen habe.

"Ja das tue ich. Ich habe grossen Respekt vor Felipe und die herausfordernden Momente sind nicht schlecht - auch wenn es für Aussenstehende schwer zu sehen ist, wie stark er mich in den letzten drei Jahren unter Druck gesetzt hat."


Manuel Schulz


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