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Formel 1 2012: Ein Überflieger in der Königsklasse - Thomas Morgenstern schnuppert F1-Luft

Der Kärntner Überflieger durfte einige Showrunden am Red Bull Rin

03.06.2012 (Speed Magazin) Im Skispringen hat er fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Nun ist Thomas Morgenstern auch im Motorsport in der Königsklasse zwischengelandet. Im Rahmen des DTM-Wochenendes in Spielberg durfte der Kärntner Überflieger unter Anleitung von David Coulthard im RB7 einige Showrunden am Red Bull Ring drehen: „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen!“ 



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Thomas Morgenstern unter Anleitung von David Coulthard im RB7
Thomas Morgenstern unter Anleitung von David Coulthard im RB7
© Samo Vidic | Zoom
Über 700 PS, 8 Zylinder, 2.400 ccm Hubraum und ein unverwechselbarer Motorensound: In einem Metier, das normalerweise Sebastian Vettel, Mark Webber und Kollegen vorbehalten ist, durfte Thomas Morgenstern im Rahmen des DTM-Wochenendes in Spielberg einen kurzen Boxenstopp einlegen. Der Kärntner fegte über den schwarzen Asphalt am Red Bull Ring und stieg nach zwei Runden verschwitzt aber überglücklich aus dem Cockpit: „Es war einfach nur genial!“

Ein Profi zollt Respekt. David Coulthard, der dem Überflieger als Coach zur Seite stand, zollte dem 25-Jährigen Respekt: „Er ist sehr flüssig und schnell gefahren, ein echtes Talent!“ Auf die Frage von Coulthard, ob er in Zukunft öfter auf der Rennstrecke zu sehen sein wird, winkte Morgenstern lächelnd ab: „Ich bin sehr dankbar, dass mir das alles hier ermöglicht wurde. Motorsport ist eines meiner Hobbies, aber meine vollste Konzentration gilt dem Skispringen. Es hat mir in meiner Karriere immer gut getan solche Impulse zu setzen.“

Morgenstern: Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen!
Morgenstern: Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen!
© Samo Vidic | Zoom
Unvergessliche Momente. Mit Sicherheit war es aber eine Erfahrung, die der Kärntner niemals vergessen wird: „Die Kräfte, die hier wirken, sind enorm, die Power des Autos ist unbeschreiblich. Zeit zum Nachdenken bleibt keine, alles geht irrsinnig schnell“, beschreibt er seine Fahrt, bei der er an die 300 km/h erreichte. Die Vorbereitung für dieses Abenteuer hat vor einem Jahr begonnen. Morgenstern hatte am Red Bull Ring bereits im Formel Renault und Formel 3000 trainiert. Vor wenigen Wochen durfte er sich im Formel-1-Simulator in Milton Keynes auf den „Ernstfall“ vorbereiten. „Es hat sich entwickelt, es ist nicht so, dass man sich einfach in ein Formel-1-Auto setzt und losfährt. Man tastet sich langsam an die Verwirklichung einer so einmaligen Chance heran. Um den Formel-1-Boliden überhaupt beschleunigen zu können, ist sehr viel Feingefühl nötig.“


Bro.Motion / J Patric


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