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Formel 1 2012- Gorys sagt nach dem F1 GP in Valencia: Schluss mit lustig!

Sieben Formel 1 Rennen und sieben Sieger!

29.06.2012 (Speed-Magazin)  Sieben Formel 1 Rennen und sieben Sieger waren ein traumhafter Beginn für die Formel1-Saison 2012. Frei nach dem Motto: die F1 ist so ausgeglichen, hier kann fast jeder mal gewinnen. Doch wie jeder Traum so ist auch diese Schmusewelle der Brüderlichkeit und des Miteinander seit dem Grand Prix von Europa in Valencia  beendet. Es beginnt sich eine Hackordnung in der Formel 1 abzuzeichnen, trotz aller verbliebenen Pirelli-Unwägbarkeiten. Mit dem Ferrari Pilot Fernando Alonso hat erstmals ein Fahrer in 2012 zwei GP gewonnen. Doch eigentlich war der schnellste Mann an diesem Wochenende Sebastian Vettel, mit seinem erneut überarbeiteten Red Bull... 



F1: Formel 1 GP Europa Valencia 2012 - Rennsonntag
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Das Formel 1 Rennen im Hafenbecken von Valencia hat gezeigt, dass Red Bull, McLaren und Ferrari ihre Hausaufgaben gemacht haben

Fernando Alonso:
Fernando Alonso: "Es ist die entscheidende Phase der WM"
© mspb | Zoom
und im Entwicklungsmarathon der F1 Saison 2012 schrittweise vorankommen. Bald schon werden sie sich von ihren Gegnern absetzen. „Es ist die entscheidende Phase der WM“, sagte Ferrari Pilot und Sieger des letzten F1 Rennens Fernando Alonso am Donnerstag vor Valencia. „Jetzt kommen drei Rennen im Juli, in denen man Punkte sammeln muss.“ Die Zeit der verrückten Rennen und der amüsanten Resultate scheint nun wirklich zu Ende zu gehen.

Auch deshalb war Red Bull Pilot und Hoffnungsträger der Deutschen, Sebastian Vettel, nach seinem Ausfall so sauer. Diese 25 Punkte Rückstand auf Alonso können bei der WM-Endabrechnung im November den Ausschlag geben. Es sieht noch nicht so aus, dass eines der grossen Teams sich einen Dominanz versprechenden Vorsprung herausgearbeitet hat. Obwohl: Der neue Schlitz im Unterboden des Red Bull Boliden hat den Weltmeisterwagen wieder ein Stückchen schneller gemacht. Vettel hatte das noch am Freitag bestritten und wetterte, dass „die Modifikationen der Konkurrenz momentan mehr bringen“. Damit meinte er vor allem Ferrari. Die Italiener tauchten zum Formel 1 Rennen in Valencia mit einem modifizierten Wagen auf, der am Freitag schnell war, im Qualifying abstürzte - und im Rennen aufgrund des Vettel-Ausfalls den Sieg holte.

Eigentlich war der schnellste in Valencia Sebastian Vettel
Eigentlich war der schnellste in Valencia Sebastian Vettel
© mspb | Zoom
Vettel holte die Pole und die Führung im F1 Rennen mit einer erstaunlichen Überlegenheit. So dominierend wie Vettel in Valencia ist in dieser Saison noch kein Fahrer gewesen. Mindestens ebenso erstaunlich war in Valencia jedoch die Performance von Fernando Alonso und seinem Ferrari. Der spanische Lokalmatador ackerte sich im Rennen von Startplatz 11 auf Position 1 vor. Das zeigt einmal mehr die Extraklasse des Spaniers, beweist aber auch, dass der Ferrari seit Saisonbeginn stärker geworden ist.

Speziell Ferrari kommt jetzt zu Gute, dass keiner der Konkurrenten zu Saisonbeginn überlegen war. In der Pirelli-Lotterie des ersten Saisondrittels hat man sich gegenseitig die Punkte weggenommen und Alonso hat sich unauffällig mit guten Ergebnissen (wie ein Eichhörnchen!) ein fettes Punktekonto angesammelt. In Valencia wurde Alonso dann zum Stier! Natürlich hätte er Vettel nicht mehr eingeholt, aber ein bisschen Glück gebührt auch dem Tüchtigen. Zumal Alonsos Reifen am Ende stark abbauten, „aber das machte nichts, die Gegner konnten nicht davon profitieren. Ihre Reifen waren ebenso tot“, lachte Alonso nach seinem ersten Sieg auf heimischen Boden.

Auch McLaren ist seit Montreal wieder stärker geworden
Auch McLaren ist seit Montreal wieder stärker geworden
© mspb | Zoom
Auch McLaren ist seit Montreal wieder stärker geworden. Lewis Hamiltons Reifen waren gegen Rennende zwar ebenfalls „tot“, und somit hatte er gegen Raikkönen keine Chance. Dass ihn Maldonado am Ende abschoss, war „von Hamilton dumm“ - meinte zumindest McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Erstaunlich, dass der McLaren-Boss seinen Fahrer so offen kritisiert. Hat er den Kampf um eine Weiterverpflichtung von Hamilton für die kommenden Jahre schon aufgegeben?

Dass es doch noch ernsthafte Sieg-Anwärter abseits von Red Bull, Ferrari und McLaren gibt, bewiesen in Valencia die Lotus-Fahrer Grosjean und Raikkönen. Beide können an einem guten Tag Geschichte schreiben. Ebenso der Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der in Valencia endlich sein erstes Formel 1 Comeback-Podium eroberte – 1057 Wochen nach seinem ersten F1 Podium 1992 in Mexico!

Ob bei den kommenden Rennen für den siebenfachen Weltmeister weitere Podiumsplätze folgen, wird weniger an Schumacher liegen, sondern eher an seinem Dienstwagen, der in Valencia erstaunlich stabil war – wie es sich für einen Daimler eigentlich gehört... 


Lukas Gorys

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