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Formel E Saison 2018/19: neue Ära, neue Autos und neue Innovationen

05.12.2018 (Speed-Magazin.de) Es ist zwar erst wenige Monate her, als der Franzose Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) als neuer Champion der ABB FIA Formel E Meisterschaft gekrönt wurde, die Saison 2018/19 – die am 15. Dezember in Saudi-Arabien beginnt – verspricht die bislang aufregendste Saison zu werden, mit neuen Autos, neuen Fahrern, neuen Regeln und neuen Innovationen auf der Strecke.

ATTACK MODE
Die Action auf der Strecke wird durch die ATTACK MODE noch verstärkt. Dabei handelt es sich um eine einzigartige Innovation im Sportbereich, die Fans noch mehr Spektakel bieten und gleichzeitig die Unvorhersehbarkeit der elektrischen Rennserie beibehalten soll.

In dieser Saison können die Fahrer die ATTACK MODE jederzeit im Rennen ab der zweiten Runde benutzen und sich einen Vorteil verschaffen. Die ATTACK MODE erhöht vorübergehend die Leistung von 200 kW (im normalen Rennmodus) auf 225 kW, wodurch gegenüber den Konkurrenten ein kurzer Vorteil entsteht.

Alle 22 Fahrer können die ATTACK MODE zu einem bestimmten Zeitpunkt während des Rennens nutzen, der genaue Zeitraum und die Anzahl der Aktivierungen wird jedoch von der FIA – dem Dachverband des Motorsports – vor dem Rennen bestimmt. Dann liegt es also an den Teams und Fahrern, die richtige Strategie zu wählen.

Um die ATTACK MODE anzuwerfen, müssen die Fahrer zunächst ihr Fahrzeug rüsten, indem sie außerhalb der Ideallinie durch die Activation Zone fahren. Hierzu muss der Fahrer an seinem Lenkrad die ATTACK MODE vor der Activation Zone aktivieren und an drei Zeitsensoren vorbeifahren, um direkt mehr Leistung zu erhalten.

Damit auch die Fans die ATTACK MODE gut verfolgen können, wird bei der Übertragung der Formel E Virtual Reality verwendet. Die Activation Zone wird somit auf die Strecke projiziert. Diese bahnbrechende Technologie nutzt Kameras am Streckenrand, Telemetriedaten in Echtzeit und leistungsstarke Grafikmaschinen, um das Publikum der Action näher zu bringen.

Die Fahrer verlieren Zeit – und möglicherweise Positionen – wenn sie von der Ideallinie, die gleichzeitig die schnellste ist, abweichen, sie haben dann aber die Möglichkeit, den verlorenen Boden gut zu machen und dank der zusätzlichen Leistung sofort zu überholen.

Die Fans können die verschiedenen Power-Modi über die LED-Lichter im Halo über den Köpfen der Fahrer sehen und somit die ganze Action besser verfolgen. Wenn die LED-Lichter elektrisch blau leuchten, nutzt das Auto die ATTACK MODE (225 kW), wenn sie magenta leuchten, nutzen sie den FANBOOST (240 kW bis 250 kW).

„Ich bin quasi seit den Anfängen der Rennserie mit dabei und habe die Formel E große Schritte machen sehen – das gilt nicht nur für die Leistung des Autos, sondern auch die Umsetzung neuer Ideen zur Förderung hart umkämpfter Rennen wie die ATTACK MODE“, sagte der amtierende Champion Jean-Eric Vergne (DS Techeetah). „Bei den Tests in Valencia haben wir bereits einen kleinen Vorgeschmack der ATTACK MODE bekommen, wir wissen jedoch nicht, wie dieser Modis im richtigen Rennen Auswirkungen haben wird. Ich denke wir brennen alle darauf, genau das herauszufinden und bis zum Rennen in Ad Diriyya ist es nicht mehr lange hin. Die größte Frage zur ATTACK MODE ist, wann man sie nutzt und wann man im Vergleich zu den Konkurrenten Energie spart. Das ist noch ein Rätselraten und wird zu einigen aufregenden und unvorhersehbaren Ergebnissen führen.“

GEN2


Nachdem wir unserem Gen1-Fahrzeug am Ende der Saison 2017/18 auf epische Weise Adieu gesagt haben, heißen wir nun das radikal neue Gen2-Fahrzeug willkommen.

Neben einem dramatisch neuen Look gibt es einige Änderungen an den Komponenten unter dem Chassis – somit ist die Formel E weiterhin die relevanteste Meisterschaft im Motorsport für die Automobilbranche.

Die Autos werden nun das gesamte Rennen durchfahren können und es gibt darüber hinaus noch neue Power-Modi, um die Rennen noch unvorhersehbarer zu gestalten. Alle 22 Fahrer werden nun 45 Minuten (+ 1 Runde) lang gegeneinander antreten. Hier ist also die Energieverwaltung sehr wichtig.

„Die Formel E ist einen neuen Weg gegangen, als sie sich als erste für elektrische Rennwagen entschieden hat. Wir scheuen also eindeutig nicht davor, Neues auszuprobieren“, sagte der Gründer und CEO der Formel E, Alejandro Agag. „Ob es sich nun um neue Innovationen auf der Strecke oder die Änderung des Rennformats handelt oder neue Arten für Fans, den Sport zu verfolgen oder mit ihm zu interagieren. Ich freue mich schon, das Gen2-Fahrzeug und die ATTACK MODE bei einem Rennen auf den engen und schwierigen Straßenstrecken in Action zu sehen, die mittlerweile für unsere Rennserie stehen. Ich habe auf diesen Moment lange gewartet und jetzt ist endlich das Jahr gekommen, wo es für die ABB FIA Formel E Meisterschaft so weit ist.“


ABB FIA Formula E / JM


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