zur Startseite

ADAC Formel Masters Nürburgring: Perfektes Ergebnis für Mikkel Jensen und Team Neuhauser Racing

Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing)

01.09.2014 (Speed-Magazin.de / Formel Masters Nürburgring 2014) Die Stimmen zum Sonntag: Was die Fahrer des ADAC Formel Masters nach dem Rennwochenende auf dem Nürburgring zu sagen hatten. Mikkel Jensen (19, DEN, Neuhauser Racing), Sieger: Das ist ein perfektes Ergebnis für mich und mein Team Neuhauser Racing. Am Start war mein Vordermann sehr langsam. Ich versuchte, außen an ihm vorbeizugehen und verlor damit Platz zwei. Kurze Zeit später kam es leider zu einer Berührung mit Fabian Schiller. Er machte mir die Tür auf und ich wollte vorbeigehen. Dann ließ er mir aber keinen Platz mehr und ich konnte nicht ausweichen. Glücklicherweise wurde mein Auto nicht beschädigt und ich übernahm später die Spitze. Nun habe ich einen weiteren guten Schritt in Richtung Meisterschaftssieg gemacht. Mein klares Ziel lautet jetzt, nach dem zweiten Rennen auf dem Sachsenring vorzeitig den Titel zu holen.

Tim Zimmermann (17, Langenargen, Neuhauser Racing), Zweiter: "Ein Doppelsieg für Neuhauser Racing - besser kann es nicht laufen. Ich freue mich über die gute Teamarbeit zwischen Mikkel und mir. Mein Start war gut und ich konnte Mikkel überholen. Er war aber schneller als ich und ging bald wieder vorbei. Von diesem Moment an wollte ich nur den Doppelsieg für das Team sicher ins Ziel bringen. Nach einem kleinen Verbremser kam mir Maximilian Günther nochmals kurz nahe. Ich war aber etwas schneller und vergrößerte den Abstand gleich wieder. Nach einem schwierigen Wochenende ist dieser Podestplatz ein wirklich guter Abschluss."

Maximilian Günther (17, Rettenberg, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Dritter: "Das war ein gutes Rennen und ein schöner Abschluss für das Wochenende. Gleich am Start machte ich eine Position gut. Im Anschluss profitierte ich von einigen Zwischenfällen und kam auf Platz drei. Ich konnte Tim Zimmermann vor mir gut folgen, für einen Angriff hat es aber leider nicht gereicht. Gegen Ende des Rennens kam mein Teamkollege noch in meinen Windschatten. Er versuchte eine Attacke, bei der wir beide ins Gras ausweichen mussten. Glücklicherweise blieben beide Autos unversehrt und die Positionen unverändert."

Marvin Dienst (17, Lampertheim, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), Vierter: "Ich reise sehr zufrieden und erleichtert vom Nürburgring ab. Nach einer schwierigen Phase konnte ich mit einem Sieg und einem weiteren Podestplatz zeigen, dass ich das Rennfahren nicht verlernt habe. Im dritten Rennen wäre ich gerne erneut auf dem Podest gestanden. Ich war schneller als mein Teamkollege Maximilian Günther unterwegs. In der letzten Runde versuchte ich den Angriff. Ich war innen und leider kamen wir beide von der Strecke ab. Insgesamt war mein Auto im letzten Rennen leider nicht mehr so schnell wie zuvor. Dennoch fahre ich nun hochmotiviert zum Sachsenring."

Nico Menzel (16, Kelberg, Schiller Motorsport), Neunter: "Ich erwischte einen guten Start und habe in der Mercedes Arena einen Platz gewonnen. Dann kam es leider zur Berührung mit einem Konkurrenten. Mein Auto wurde dadurch leicht beschädigt und mehr als Platz neun war nicht mehr möglich. Allgemein fällt das Fazit zum Wochenende etwas enttäuschend aus. Wir hatten uns bessere Ergebnisse erhofft und müssen nun die Gründe für die Probleme finden."

Igor Walilko (16, POL, JBR Motorsport & Engineering), 12.: "Ich bin sehr enttäuscht über den Ausgang des Rennens. Ich hatte nicht den Eindruck, in der Startaufstellung einen Fehler gemacht zu haben. Ohne die Durchfahrtsstrafe hätte ich eine realistische Chance auf meinen ersten Podiumsplatz im ADAC Formel Masters gehabt. Mikkel Jensen war zwar deutlich schneller als ich, aber mit Tim Zimmermann wäre es sicher ein interessanter Zweikampf geworden."

Ralph Boschung (16, SUI, Lotus), 13.: "Das dritte Rennen lief leider nicht optimal für mich. Ich erwischte einen guten Start. Leider kam es in der letzten Runde zu einem Zwischenfall mit meinem Teamkollegen Dennis Marschall. Er ließ mir in Kurve zwei etwas zu wenig Platz, wodurch ich ausweichen musste. Nur zwei Kurven später bremste er am Kurvenausgang zu früh und es kam zur Berührung. Insgesamt fällt mein Fazit des Wochenendes gemischt aus. Ich freue mich sehr über meinen Podestplatz im Regen und die tolle Aufholjagd, aber leider bereitete mein Auto zweitweise etwas Probleme."


Raphael Berlitz


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de