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ADAC Formel Masters Lausitzring: Die Stimmen zum Sonntag

Jeffrey Schmidt siegte im dritten Rennen vor Felix Wieland und Gustav Malja

29.08.2012 (Speed Magazin) Schmidt, Wieland und Co: Das sagten die Piloten des ADAC Formel Masters nach dem dritten Rennen am Sonntag.



Formel 4: ADAC Formel Masters 2012 - Lausitzring
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Jeffrey Schmidt (18, SUI, Lotus), Sieger:
"Ich bin in dieser Saison schon einige Male nur knapp am Sieg vorbei gefahren - diesmal hat es endlich funktioniert. Ich profierte von einem guten Start und versuchte sofort, meine Vorderleute zu überholen. Mein Auto war heute perfekt eingestellt und so konnte ich vom sechsten Startplatz zum Sieg fahren - vielen Dank auch an mein Team. Der Speed ist vorhanden und das möchte ich in den letzten sechs Rennen der Saison beweisen."

Felix Wieland (15, Rosenheim, HS Engineering), Zweiter:
"Beim Auftaktrennen war ich Letzter, jetzt habe ich zum ersten Mal im ADAC Formel Masters auf dem Podest gestanden - was für ein unglaubliches Gefühl. Ich habe mein Bestes gegeben und wurde dafür belohnt. Als Gustav Malja gegen Rennende in meinem Rückspiegel immer grösser wurde, behielt ich die Nerven und liess mich nicht verunsichern. Besser hätte es kaum für mich laufen können."

Gustav Malja (16, SWE, Neuhauser Racing), Dritter:
"Platz drei ist ein toller Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes. Ich hatte in den Rennen viel Spass und konnte meine Führung in der Meisterschaft ausbauen. Nach einer Kollision am Start hatte ich etwas Schwierigkeiten mit meinem Auto und musste in den folgenden Runden alles geben. Ich bewahrte aber die Ruhe und fuhr den dritten Platz kontrolliert ins Ziel."

Alessio Picariello (18, BEL, G&J / Schiller-Motorsport), Vierter:
"Das Ergebnis ist okay. Der Start hätte besser laufen können, aber vor mir drehte sich ein Auto und dadurch verlor ich zwei Positionen. Ich kämpfte mich wieder nach vorne, aber erneut ich verlor zwei Plätze durch den Dreher eines Konkurrenten. Danach lief es ganz gut. Mein Speed war grossartig und ich konnte einige gute Überholmanöver zeigen. Für die nächsten Rennen am Nürburgring bin ich optimistisch, auch weil ich dort beim letzten Mal gewonnen habe. Vielleicht gelingt mir das noch einmal."

Luca Caspari (16, Meerbusch, Mücke Motorsport), Siebter:
"Ich bin mit dem Rennverlauf ganz zufrieden. Vom letzten Startplatz ging es auf Rang sieben nach vorne, womit ich ein paar Punkte nach Hause fahren konnte. Es hätte sogar noch ein bisschen weiter nach vorne gehen können, aber gegen Ende des Rennens verloren wir an Speed. Für die restlichen Rennen gilt es, Erfahrungen zu sammeln, denn im nächsten Jahr fahre ich wahrscheinlich wieder im ADAC Formel Masters und dann will ich um den Titel kämpfen."

Indy Dontje (19, NED, Lotus), ausgefallen:
"Ich hatte einen schlechten Start und Jeffrey war sofort hinter mir. Wir haben uns leicht berührt. Unglücklicherweise landete ich direkt vor einem anderen Auto, womit mein Rennen nach der ersten Kurve vorbei war. Das ist sehr enttäuschend, denn von Startplatz vier hatte ich gute Chancen auf das Podium zu fahren. Mein Speed stimmte. Ich hoffe, dass der Podestplatz in den verbleibenden Rennen folgt."

Nicolas Pohler (16, Starnberg, Team KUG Motorsport), ausgefallen:
"Die Enttäuschung ist gross, denn ein Platz unter den Top-10 wäre heute möglich gewesen. Leider ist mir mein Hintermann ins Auto gefahren, weshalb ich mich von der Strecke drehte. Ich habe nur den Knall auf der Hinterachse gehört. Zur Sicherheit bin ich an die Box gefahren, aber der Schaden am Auto war zu gross. Beim kommenden Rennen auf dem Nürburgring werde ich erneut versuchen, unter die Top-10 zu fahren."

Jason Kremer (17, Bonn, Mücke Motorsport), ausgefallen:
"So erfreulich das Qualifying mit der Pole Position verlief, so enttäuschend verlief das Rennen. Das Auto hat sich von Beginn an nicht gut angefühlt, weshalb ich meine Position nicht halten konnte. Hinzu kam eine Kollision mit Beitske. Natürlich hat jeder eine andere Sichtweise, aber Fakt ist, dass ich einen Schlag bekommen und mich gedreht habe. Das war kein guter Abschluss des Wochenendes, aber auf dem Nürburgring werde ich wieder voll angreifen."


ADAC / J.M


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