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WEC Austin 2016: Erster Sieg von Young Driver AMR in GTE-Pro-Klasse

Sørensen/Thiim dominieren Rennen und übernehmen Führung in Fahrerwertung

18.09.2016 (Speed-Magazin.de / FIA WEC GTE-Pro-Klasse in Austin) Young Driver AMR dominiert in Texas: Marco Sørensen und Nicki Thiim haben ihre starke Leistung in der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC in den USA fortgesetzt und beim sechsten Saisonlauf auf dem Circuit of the Americas in Austin, Texas einen beeindruckenden Sieg eingefahren. Der Sieg war der erste Triumph von Young Driver AMR in der GTE-Pro-Klasse und der insgesamt achte WM-Sieg von Young Driver AMR mit dem von Aston Martin Racing eingesetzten Aston Martin Vantage V8. Nachdem Sørensen/Thiim in Texas auch die Pole Position gewannen, übernahmen die beiden Dänen mit ihrem ersten gemeinsamen Sieg nicht nur die Tabellenspitze in der GT-Fahrerwertung, sondern bauten die Führung von Young Driver AMR in der Teamwertung der WM aus.

Das Rennen startet bei heißen Temperaturen am Spätnachmittag und verlief perfekt: Sørensen ging von der Pole Position aus in Führung. Von dem Moment gab es für ihn und Thiim kein Halten mehr: Auf dem Weg zum Sieg führten die Dänen abgesehen von vier Runden das Rennen an und siegten schliesslich mit 11,8 Sekunden Vorsprung vor zwei Ferrari.
 
„Selbst wenn ich von einem guten Ergebnis geträumt hätte, wäre das wohl nicht so grandios ausgefallen wie nun in Texas”, jubelte Jan Struve von Young Driver AMR. “Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft. Jeder im Team und unsere beiden Fahrer haben eine absolut grandiose Leistung gezeigt. Marco und Nicki waren unheimlich motiviert den ersten Sieg zu holen und haben bei allen Bedingungen sehr beeindruckende Zeiten gefahren. Dazu hat die Mannschaft in der Box perfekt gearbeitet. Dass wir nun in der Team- und auch in der Fahrerwertung führen, macht diesen Sieg sehr besonders. Wir sind jetzt für die noch ausstehenden drei Rennen in einer hervorragenden Ausgangslage.”
 
Thiim, der den #95 Aston Martin ins Ziel fuhr, sagte: “Es war an der Zeit das wir gewinnen und es ist eine ganze Weile her, dass ich auf dem Podest ganz oben stand. Das Team hat perfekt gearbeitet. Nachdem ich mir in Mexiko zuletzt einen Schnitzer erlaubt habe, war es mir wichtig, hier eine Top-Leistung abzuliefern. Unsere Fortschritte in dieser Saison waren großartig und ich hoffe, das setzt sich bis zum Saisonende fort.”
 
Sørensen feierte in Austin den ersten Sieg im GT-Sport: “Ich freue mich für das Team, für Nicki und für mich, dass wir nun endlich den Sieg geholt haben, für den wir so lange gekämpft haben. Es war kein einfaches Rennen, denn nahezu über die gesamte Distanz lag ein Ferrari dicht hinter uns und hat zum Ende nochmals richtig Druck gemacht. Unser Funk hat während meines letzten Stints nicht mehr funktioniert, das hat schon für ein bisschen für Stress gesorgt. Aber wir wussten, was wir zu tun hatten und als dann Nicki für den Schlussstint übernommen hat, wussten wir, dass wir einer guten Position für den Sieg sind.”

6 Hours of Circuit of the Americas GTE Pro Klasse
1. Sørensen/Thiim                             Aston Martin Vantage V8
2. Bruni/Calado                                  Ferrari 488 GTE
3. Bird/Rigon                                      Ferrari 488 GTE
4. Franchitti/Priaulx/Tincknell             Ford GT
5. Turner/Rees                                   Aston Martin Vantage V8
 
GT Fahrer-Weltmeisterschaft
1. Sorensen/Thiim                              Aston Martin                 109 Punkte
2. Bird/Rigon                                       Ferrari                           97
3. Turner                                             Aston Martin                  96
4. Bruni/Calado                                   Ferrari                            80
5. Stanaw                                            Aston Martin                   80
 
GTE Pro Team-Weltmeisterschaft
1. Young Driver AMR                          Aston Martin                 109
2. AF Corse                                         Ferrari                          97
3. Aston Martin Racing                        Aston Martin                 90
4. Ford Chip Ganassi Racing              Ford                              84


Aston Martin Racing


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