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Le Mans 24h: Porsche Stimmen vor dem berühmtesten Langstreckenrennen Rennen der Welt

(l.-r.): Richard Lietz, Wolf Henzler, Marc Lieb

13.06.2012 (Speed-Magazin) Die 24 Stunden von Le Mans ist eines der grössten Herausforderungen die der Motorsport zu bieten hat.  Die Einzigartigkeit verdankt das Rennen nicht zuletzt dem 13,65 Kilometer langen Kurs.. Es lockt alle Jahre wieder die besten Sportwagen Piloten der Welt und über 250.000 Fans in die französische Provinz an den Circuit des 24 Heures. Am 16./17. Juni stehen zahlreiche Porsche Kundenteams aus Europa und den USA am Start. Hier sind die Porsche Stimmen vor dem Rennen in Le Mans.



FIA WEC: 24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag
24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag 24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag 24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag 24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag 24h Le Mans 2012 - Präsentations-Tag



Hartmut Kristen, Porsche Motorsportchef: „Durch die doppelten Punkte für die World Endurance Championship gewinnt Le Mans noch zusätzlich an Bedeutung – vor allem für unser Kundenteam Felbermayr-Proton, das mit dem Porsche 911 GT3 RSR in der neuen Langstreckenweltmeisterschaft startet. Unseren Werksfahrern Marc Lieb und Richard Lietz ist in Spa mit ihrem Sieg in der Klasse GTE Pro eine perfekte Generalprobe für Le Mans gelungen. Bedingt durch den aktuellen Stand der Balance of Performance in der WEC wird es für unsere Vertreter in dieser Kategorie sehr schwierig. Zwei wichtige Wettbewerber dürfen mit deutlich größeren Luftmengenbegrenzern fahren als der 911 GT3 RSR. Das bedeutet eine erhebliche Mehrleistung, was in Le Mans insbesondere wegen des hohen Volllastanteils von rund 75 Prozent und der langen Geraden doppelt schmerzt."

Marc Lieb:
Marc Lieb: "In Le Mans zu fahren, ist das Grösste"
© Porsche | Zoom
"Neben einer peniblen Vorbereitung werden wir mit unseren Kunden auf die ausgewogene Fahrerbesetzung, die Qualität der Mechaniker und die Zuverlässigkeit des Porsche 911 setzen. Möglichst geringe Boxenstandzeiten sind Grundvoraussetzungen für einen Erfolg bei einem 24-Stunden-Rennen. In der Klasse GTE Am werden wir international gut vertreten sein, mit fünf Fahrzeugen und einer spannenden Mischung aus jungen Fahrern und Routiniers. Das macht deutlich, dass die Nachwuchsförderung auch von unseren Privatteams unterstützt wird. Die Teilnehmer liegen hier dichter beieinander und es wird darum gehen, wer die wenigsten, oder besser noch keine Fehler macht. Gerade die Morgenstunden am Sonntag stellen eine echte Herausforderung dar und es ist wichtig, dass man bis zum Mittag keine Rückschläge erlitten hat.“

Bergmeister:
Bergmeister: "Eine tolle Herausforderung für jeden Fahrer"
© Porsche | Zoom
Marc Lieb: „In Le Mans zu fahren, ist das Größte. Auch wenn wir Fahrer uns voll auf unseren Job konzentrieren, können wir uns der Faszination dieses außergewöhnlichen Rennens nicht entziehen. In diesem Jahr geht es für uns nicht nur ums Prestige, sondern vor allem auch um Punkte für die World Endurance Championship. Doch um die werden wir, wie schon zuletzt in Spa, vom Start bis ins Ziel hart kämpfen müssen.“

Richard Lietz: „Unser Sieg in Spa ist natürlich eine gute Motivation, trotzdem ist Le Mans ein komplett anderes Rennen. Ein Platz auf dem Podium wäre schön, aber den zu erreichen, wird sehr, sehr schwierig werden. Auf der anderen Seite ist bei einem 24-Stunden-Rennen, bei dem es noch mehr auf Zuverlässigkeit ankommt, immer alles möglich.“

Wolf Henzler: „Ich freue mich darauf, wieder mit Marc und Richard in Le Mans zu fahren, schließlich haben wir dieses fantastische Rennen 2010 zusammen gewonnen. Unser Hauptaugenmerk in diesem Jahr werden wir darauf legen, für das Team Felbermayr-Proton und Porsche möglichst viele Punkte für die World Endurance Championship zu holen.“

Jörg Bergmeister: „Le Mans ist das größte Rennen des Jahres. Eine tolle Herausforderung für jeden Fahrer und jedes Team. Der extrem schnelle Circuit des 24 Heures ist eine meiner Lieblingsstrecken. Seit 2002 bin ich jedes Jahr dabei, nun schon zum elften Mal. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr erneut auf Le Mans.“

Team Felbermayr-Proton Piloten Richard Lietz und Marc Lieb
Team Felbermayr-Proton Piloten Richard Lietz und Marc Lieb
© Porsche | Zoom
Patrick Long: „Der Schlüssel zum Erfolg ist Teamwork. Gerade in Le Mans braucht man als Fahrer nicht nur ein schnelles und zuverlässiges Fahrzeug, sondern auch eine eingespielte Boxenmannschaft.“
Marco Holzer: „Le Mans ist ein absoluter Klassiker. Ein sehr hartes Rennen, vor allem in der GTE-Klasse mit vielen guten Autos und vielen guten Fahrern. 2010 stand ich als Rookie auf dem Podium, das war ein unbeschreibliches Gefühl. Jetzt freue ich mich auf mein erstes Le Mans mit der Mannschaft von Flying Lizard.“

Patrick Pilet: „Für mich als Franzosen ist Le Mans etwas ganz Besonderes. Ich freue mich, dass ich dabei sein darf.“

Die World Endurance Championship
In der World Endurance Championship, für die das Rennen in Le Mans mit doppelter Punktzahl gewertet wird, sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings dürfen nur Vorjahresautos und pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.


Porsche / D. Blanc

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