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FIA WEC WM in Silverstone: Toyota startet von der Pole Position

Toyota mit bestem Ergebnis am Samstag

18.08.2018 (Speed-Magazin.de / WEC WM 2018/19 in Silverstone Ergebnis Training und Qualifying)  Toyota beherrschte wie von vielen WEC-Fans erwartet in den drei freien Sessions das Geschehen in Silverstone. Die beiden Werks-TS050-Hybrid steigerten sich kontinuierlich. Der #7 Toyota von Mike Conway / Kamui Kobayashi und Jose-Maria Lopez war am Freitag das schnellste Auto auf dem 5,9 Kilometer langen Grand-Prix Kurs. Am Vormittag erreichte man eine Zeit von 1:39.916, was einen Schnitt von 212,6 km/h entspricht. Das Trio verbesserte sich am Nachmittag auf 1:38.536 und fuhr damit die Tagesbestzeit.

Die FIA WEC WM-FührendenSebastien Buemi / Kazuki Nakajima undFernando Alonso kamen auf eine Zeit von 1:39.893 und hatten damit einen Rückstand von nur 1.357sek. Bei den privaten LMP1 Fahrzeugen war der von SMP-Racing eingesetzte BR1-AER mit Stephane Sarrazin und Egor Orudzhev am schnellsten. Dem Duo fehlten knapp 1.7sek auf die Spitze.

Bruno Senna muss mit gebrochenem Knöchel auf den Start in Silverstone verzichten
Bruno Senna muss mit gebrochenem Knöchel auf den Start in Silverstone verzichten
© Speedpictures | Zoom
Einen schweren Rückschlag musste das Rebellion Team verkraften. Bruno Senna hatte einen heftigen Unfall und brach sich den Knöchel im rechten Fuss. In seiner vierten Trainingsrunde schlug er ausgangs der Copse-Corner heftig in die Leitplanken ein und zog sich dabei die Verletzung zu. Der Brasilianer wurde im Streckenhospital direkt versorgt, er wird aber nicht mehr ins Geschehen eingreifen können. Neel Jani und Andre Lotterer werden den Rebellion R13 als Duo im Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone fahren. Im abschliessenden dritten freien Training am Samstag Morgen fuhr dann Fernando Alonso bei einer Quali-Simulation mit 1:37.677 die schnellste Zeit.

Bei den GT-Pro war Ford die Tonangebende Grösse im freien Training. Harry Tinknell / Andy Priaulx sicherten sich mit 1:55.197min die Bestzeit vor ihren Teamkollegen Stefan Mücke / Oliver Pla. Drittschnellste waren hier Nicki Thiim / Marco Sörensen im Aston Martin mit 1.211sek Rückstand. Aston Martin profitiert hier schon deutlich von der neuen BoP-Einstufung. Im Qualifying setzte sich die Überlegenheit der beiden Werks-Toyota fort. Mike Conway / Kamui Kobayashi und Jose-Maria Lopez werden von der Pole-Position ins Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone starten.

Im WEC-Qualifying werden die jeweils schnellste Rundenzeit von zwei Fahrern je Fahrzeug zur Ermittlung der Startplätze gewertet. Die Pole-Sitter kamen so zu einer kumulierten Rundenzeit von 1:36.895 Minuten. Sebastien Buemi / Kazuki Nakajima und Fernando Alonso auf Startplatz zwei hatten einen Rückstand von 0.411sek. Reihe zwei geht komplett an SMP-Racing. Jenson Button / Vitali Petrov und Mikhail Aleshin stehen auf dem dritten Startplatz, Rückstand zur Spitze bereits 2.037sek, vor Stephane Sarrazin und Egor Orudzhev.

Beide Rebellion stehen in Reihe drei. Trotz den Zugeständnissen, die man den privaten LMP1 Fahrzeugen im Bereich der Motorleistung gemacht hat, ist Toyota weiterhin überlegen. Anders sieht es in der Werks-GT-Pro Klasse aus. Hier ergibt sich nach der Bop-Anpassung ein ausgeglichenes Bild.

Stefan Mücke und Oliver Pla holen sich die GT-Pro Bestzeit
Stefan Mücke und Oliver Pla holen sich die GT-Pro Bestzeit
© Speedpictures | Zoom
Waren Porsche und Ford nach den beiden ersten Rennen der WEC-Super-Saison überlegen, sind in Silverstone nach dem Qualifying die Akteure eng beisammen. Stefan Mücke und Oliver Pla stellten ihren Ford-GT mit einer Rundenzeit von 1:55.727sek auf die Pole-Position. Auf Platz zwei der Aston Martin Vantage von Alex Lynn und Maxime Martin. Rückstand 78/000 !

In Reihe zwei Nicki Thiim / Marco Sörensen im zweiten Aston Martin und Andy Priaulx / Harry Tincknell im zweiten Ford. In der dritten Reihe der 911 RSR mit Michael Christensen / Kevin Estre und der AF-Corse Ferrari 488 mit Davide Rigon / Sam Bird am Steuer. Die ersten sechs Fahrzeuge innerhalb von 0.783sek. Beide BME M8 GTE in der vierten Reihe, hier waren Gustl Farfus und Antonio Felix da Costa 0.26sek schneller als die Teamkollegen Martin Tomczyk und Nicky Catsburg. Alessandro Pier Guidi / James Calado im Ferrari 488 Evo und Richard Lietz/ Gianmaria Bruni im zweiten Porsche 911 RSR bilden die fünfte Reihe. Die GT-Pro-Klasse wird wieder das Highlight bilden im dritten WEC-Lauf der aktuellen Saison in Silverstone.


Horst Bernhardt / JM


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