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FIA WEC: Startreihe drei für Porsche in Silverstone - Pole-Position in der Klasse GTE-Am

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F)

18.08.2018 (Speed-Magazin.de) Beim Qualifying zum dritten Saisonlauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC in Silverstone/Großbritannien fuhren die beiden Porsche 911 RSR in der Kategorie GTE-Pro auf die Startplätze fünf und zehn. Bei bewölktem Himmel und rund 20 Grad Celsius fehlten Kevin Estre (F) und Michael Christensen (DK) im 510 PS starken 911er mit der Startnummer 92 0,719 Sekunden auf die Spitze. Das zehntplatzierte Schwesterauto mit der Startnummer 91 teilen sich Richard Lietz (A) und Gianmaria Bruni (I). Porsche geht nach dem Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans als Führender der Fahrer- und Herstellerwertung in das Sechsstundenrennen am Sonntag. 

In der Kategorie GTE-Am sicherte sich das Team Project 1 die Pole-Position. Am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 wechseln sich Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister aus Langenfeld, Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (N) ab. Auf Platz zwei beendeten im Team Proton Racing Porsche Young Professional Matt Campbell (AUS), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (F) das 20-minütige Qualifying. Das Schwesterauto mit der Nummer 88 und den Piloten Gianluca und Giorgio Roda (I) sowie Porsche Young Professional Matteo Cairoli (I) wurde Fünfter. Von Platz neun startet am Sonntag Gulf Racing mit den Fahrern Michael Wainwright (GB), Ben Barker (GB) sowie Alex Davison (AUS) in das Rennen.

Stimmen zum Qualifying

Joerg Bergmeister (D), Egidio Perfetti (N), Patrick Lindsey (USA) (l-r) Team Project 1
Joerg Bergmeister (D), Egidio Perfetti (N), Patrick Lindsey (USA) (l-r) Team Project 1
© Porsche | Zoom
Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge): „Wie erwartet war es ein sehr schwieriges Qualifying für uns. Mit Startplatz fünf der Nummer 92 sind wir ganz zufrieden, das hatten wir so erwartet. Bei unserem anderen Fahrzeug müssen wir schauen, weshalb wir keine besseren Runden zusammen bekommen haben. Sehr freue ich mich natürlich über die Plätze eins und zwei unserer Kundenteams in der Kategorie GTE-Am.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Es war ein wirklich schwieriges Qualifying für uns. Wir hatten Probleme, die Vorderreifen auf Temperatur zu bringen und konnten keine wirklich schnelle Runde fahren. Morgen ist ein neuer Tag, und wir werden alles geben, um weiter nach vorn zu kommen.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Das war sicher nicht unser bestes Qualifying. In der ersten Runde war der Grip noch okay. Dann fiel die Temperatur beim Reifen und wir verloren Haftung. Leider konnten wir so nicht mehr nachlegen. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Rennen.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Ich bin mit dem Qualifying ganz zufrieden. Michael ist eine sehr gute Runde gefahren. Ich hatte in meiner ersten Runde viel Verkehr, habe trotzdem sehr gepusht und dabei einen Fehler gemacht. In der zweiten fehlte mir dann leider der Grip, um die Zeit noch zu verbessern.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Ich bin ganz zufrieden mit dem Qualifying. Meine Runde war okay. Die Balance des Autos stimmte und es fühlte sich gut an. Deshalb gehe ich optimistisch in das Rennen am Sonntag.“

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A)
Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A)
© Porsche | Zoom
Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): „Das ist natürlich ein super Resultat für uns. Egidio hat einen tollen Job bei seinem Stint gemacht. Meine Runde war auch okay. Ich hatte wahrscheinlich eine etwas konservativere Reifenwahl als andere Fahrer. Aber ich denke, im Rennen könnte sich das auszahlen.“

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): „Meine erste Runde war leider nicht gut, da habe ich Fehler gemacht. Glücklicherweise konnte ich das in der zweiten besser machen, was man auch in der Zeit gesehen hat. Wir haben eine gute Position für das Rennen, auf das wir uns nun voll konzentrieren. “

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): „Wir sind noch nicht ganz glücklich mit unserem Set-up. Startplatz fünf ist nicht die beste Voraussetzung für das Rennen. Ich hätte lieber etwas weiter vorne gestanden. Wir werden im Rennen natürlich pushen, um Plätze gut zu machen.“

Ergebnis Qualifying

Klasse GTE-Pro
1. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 1:55,727 Minuten
2. Lynn/Martin (GB/B), Aston Martin Vantage GTE, +0,078 Sekunden
3. Sorensen/Thiim (DK/DK), Aston Martin Vantage GTE, +0,376 Sekunden
4. Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, +0,477 Sekunden
5. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, +0,719 Sekunden
6. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, +0,783 Sekunden
7. Farfus/Da Costa (BR/E), BMW M8 GTE, +1,004 Sekunden
8. Tomczyk/Catsburg (D/NL), BMW M8 GTE, +1,265 Sekunden
9. Pier Guidi/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, +1,378 Sekunden
10. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, +1,424 Sekunden

Klasse GTE-Am
1. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 1:59,001 Minuten
2. Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, +0,202 Sekunden
3. Yoluc/Adam/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vant. GTE, +0,274 Sekunden
4. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CDN/P/A), Aston Martin Vantage GTE, +0,337 Sekunden
5. Roda/Roda/Cairoli (I/I/I), Porsche 911 RSR, +0,756 Sekunden
6. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, +0,808 Sekunden
7. Ishikawa/Beretta/Cheever (J/MC/I), Ferrari 488 GTE, +1,002 Sekunden
8. Mok/Sawa/Griffin (MAL/J/IRL), Ferrari 488 GTE, +1,117 Sekunden
9. Wainwright/Barker/Davison (GB/GB/AUS), Porsche 911 RSR, +1,220 Sekunden


Porsche / ND


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